Firefox OS telefoniert nicht mehr

09.12.2015

Die Mozilla Foundation gibt ihre Pläne auf, mit Firefox OS ein webbasiertes Betriebssystem für Handys zu etablieren. 

Die Mozilla Foundation will künftig nicht mehr versuchen, ihr Firefox OS über Telefonanbieter zu vermarkten. Einige Jahre hatte die Foundation an dem Linux-basierten Smartphone-Betriebssystem gearbeitet, das die Firefox-Runtime als Basis für die grafische-Oberfläche verwendete. Entwickler konnten deshalb mit HTML5 und Javascript webbasierte Apps für das Firefox OS schreiben. 

Nach der Produktion einiger Entwicklergeräte wie dem Geeksphone Keon konnte Firefox OS einige Partner für die Produktion von Endgeräten gewinnen, die Firefox OS einsetzten, allerdings vor allem auf günstigen Smartphones und in Schwellenländer. Durchsetzen konnte sich das System aber angesichts der Konkurrenz von iOS und Android nicht. 

Erst kürzlich hatte Mitchell Baker, Vorsitzende der Foundation, bekannt gegeben, die noch bestehende Verbindung zur Entwicklung des E-Mail-Clients Thunderbird zu kappen. Stattdessen soll ein "Thunderbird Council", der aber von Mozilla unterstützt wird, die Entwicklung weiterführen. 

Als nächstes will die Mozilla Foundation versuchen, Firefox OS als Betriebssystem für das "Internet of Things" zu etablieren.

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