Fstransform zur Umwandlung von Linux-Dateisystemen

Oliver Frommel

Das Tool Fstransform kann ein Linux-Dateisystem ohne separates Backup in ein anderes umwandeln.

Ins neuesten Release 0.9 des Fstransform-Tools sind gegenüber der Vorgängerversion einige Änderungen eingeflossen. So implementiert es nun bessere Überprüfungen, bevor es an die nicht ungefährliche Aufgabe geht, ein Linux-Dateisystem in ein anderes zu wandeln, beispielsweise eine Partition mit Reiserfs nach Ext3. Dazu verwendet es ein Sparse-File, in das es alle Dateien des Ursprungssystems kopiert. Am Ende dieses Prozesses mappt das Tool die Datei dann auf die ursprüngliche Partition.

Aktuell hat der Autor sein Programm mit den folgenden Dateisystemen als Quell- und Zielsysteme getestet: Minix, Ext2, Ext3, Ext4, Reiserfs, JFS und XFS. Fstransform funktioniert auch mit Dateisystemen, die bereits fast voll sind, im Test mit Partitionen, die bis zu 95 Prozent belegt waren - eine Ausnahme bildet XFS, das etwas mehr freien Platz erfordert. Als Zeitdauer gibt der Autor für die Umwandlung eines 250 GByte großen JFS nach Ext4 etwa vier Stunden an. 

07.02.2012 15:28
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