Kubernetes 1.3 skaliert besser

08.07.2016

Die neue Version des Container-Orchestrierungs-Tools von Google wurde in vielen Aspekten verbessert. 

Die Entwickler von Kubernetes haben mit Version 1.3 ein neues Release des freien Container-Orchestrierungs-Tools veröffentlicht. Die neue Version bietet dank der Beiträge von über 800 Entwicklern zahlreiche neue Features. So kann Kubernetes nun mit Anwendungen umgehen, die sich über mehrere Clouds beziehungsweise Rechenzentren erstrecken. Dabei soll das Autoscaling verteilter Anwendungen nun besser funktionieren und auch mehr Kapazität bieten. 

Kubernetes 1.3 unterstützt Container-Anwendungen, die ihren Zustand über Neustarts hinweg speichern, etwa Datenbanken. Dazu stellt Kubernetes automatisch entsprechenden Storage bereit, den die flüchtigen Container nutzen können. 

Neben Docker unterstützt Kubernetes jetzt auch Rocket und andere Container, die das Container Network Interface (CNI) implementieren. Auch die Standards der Open Container Initiative, die noch nicht vollständig ausgearbeitet sind, sollen berücksichtigt werden. 

Um die Entwicklung von Kubernetes-Anwendungen zu vereinfachen, stellen die Entwickler ein Tools namens Minikube zur Verfügung, das es ermöglicht, auf einem einzelnen Rechner, eine Kubernetes-Umgebung zu betreiben. Dies ist derzeit mit Linux oder OS X möglich.

Schließlich wurde auch das Kubernetes-Dashboard überarbeitet. Es bietet nun die meisten Aktionen zum Management eines Kubernetes-Clusters in der GUI an. 

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