LKRG: Kernelmodul soll Linux vor Exploits schützen

05.02.2018

Die Openwall-Entwickler haben ein neues Kernelmodul veröffentlicht, dessen Entwicklung noch ganz am Anfang steht.

Unter dem Namen LKRG (Linux Kernel Runtime Guard) hat Adam Zabrocki ein neues Modul für den Linux-Kernel veröffentlicht, das Exploits gegen den Linux-Kernel aufdecken und möglichst auch verhindern soll. Der Quellcode von LKRG, das die Entwickler noch als Version 0.0 ansehen, wurde auf der Openwall-Website veröffentlicht.

Im aktuellen Zustand findet LKRG bereit viele existierende Exploits und nach Meinung der Autoren auch zukünftige Exploits, die nicht spezifisch zur Umgehung des Schutzmoduls geschrieben wurden. Dass dies möglich und das neue Schutzmodul deshalb umstritten ist, räumen die Entwickler selbst ein. Allerdings sehen sie LKRG nach der Devise "Security through diversity" als eine von vielen Schutzmaßnahmen.

Derzeit reduzieren die LKRG-Schutzmaßnahmen die Kernel-Performance um einige Prozent. Diesen Overhead wollen die Entwickler in künftigen Versionen reduzieren.

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