Mirantis OpenStack 9.0 ist fertig

12.07.2016

Die neue Version von Mirantis OpenStack soll den Betrieb von Private-Clouds erleichtern. 

Die Firma Mirantis hat Version 9 ihres OpenStack-Produkts MOS veröffentlicht. Mirantis OpenStack 9.0 basiert auf dem OpenStack-Release Mitaka und bietet zahlreiche Funktionen zur Vereinfachung des OpenStack-Lebenszyklusmanagements. OpenStack Mitaka ist das dreizehnte OpenStack-Release. An seiner Entwicklung war eine Community von 2336 Entwicklern, Betreibern und Anwendern aus 345 Organisationen beteiligt. Von Mirantis stammen 327 Mitaka-Beitragende (Platz 1) und 87 Kern-Beitragende. Mirantis hat über 3700 Fehler behoben, 1,37 Millionen Codezeilen beigesteuert und 52.000 Reviews durchgeführt.

Die OpenStack-Managementsoftware Fuel bietet Erweiterungen, die den Betrieb privater OpenStack-Clouds vereinfachen sollen. Mittels Fuel können Betreiber ihre Cloud beliebig skalieren, ihre Konfiguration ändern und neue Funktionalität in einer vorhandenen Cloud bereitstellen, wie etwa den Self-Service-App-Katalog Murano. Darüber hinaus haben die Betreiber groß angelegter Infrastrukturen nun die Möglichkeit, die Fuel-Konfigurationswerte in die Konfigurationsmanagementtools von Drittanbietern zu exportieren. Mit StackLight, der OpenStack-LMA-Toolchain (Logging, Monitoring und Alarming), bekommen Betreiber Werkzeuge an die Hand, um die Uptime ihrer privaten Cloud zu maximieren.
 
Zusätzliche Erweiterungen sollen die Ausführung von High-Performance-Workloads in OpenStack erleichtern. So soll sich durch SR-IOV, DPDK, NUMA-CPU-Pinning und große Pages (Blöcke) die NFVI-Performance steigern lassen. Außerdem wurde die Orchestrierung von Anwendungen und Services mit TOSCA verbessert. Big-Data-Validierungen von OpenStack-Clouds wurden mit Cloudera und Hortonworks durchgeführt.

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