Mobilgeräte häufig ungesichert

02.08.2012

Eine neue BITKOM-Studie „Vertrauen und Sicherheit im Netz“ ergibt, die Sicherheit von Mobilgeräten wird sträflich vernachlässigt.

Trotz oder gerade wegen des BYOD-Hypes: Insbesondere kleinere Firmen verzichten fast zur Hälfte komplett auf die Sicherung von Smartphones und Tablets, obwohl sich auf ihnen wertvolle Firmeninformationen befinden. Bei Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten haben 47 Prozent keine entsprechenden Regeln. Bei Unternehmen mit mehr als 250 Angestellten sind es hingegen nur 12 Prozent.

Dabei sind einfache Regelungen weniger kompliziert, als es erscheinen mag. Eine Gerätesperre, etwa per PIN, verhindert beispielsweise, dass Diebe problemlos auf die Daten des Smartphones zugreifen können. Zudem erhöht die Verschlüsselung der gespeicherten Daten die Sicherheit. Drahtlose Schnittstellen wie WLAN oder Bluetooth sollten nur dann eingeschaltet werden, wenn sie tatsächlich benötigt werden. Der Austausch von Daten mit dem Unternehmensnetzwerk sollte nur über verschlüsselte Verbindungen, etwa Virtual Private Networks (VPN), erfolgen. Zudem ist es ratsam, ein zentrales Management der mobilen Geräte einzurichten, über das gestohlene oder verloren gegangene Geräte aus der Ferne gesperrt und wichtige Daten gelöscht werden können. Sicherheitsregeln zum Umgang mit Smartphones und Tablet-Computern sollten auch die private Nutzung der Geräte regeln, etwa ob den Mitarbeitern das Installieren von Apps erlaubt ist.

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