Neuer Kernel-Bericht der Linux Foundation

Oliver Frommel

Der neue Bericht zur Entwicklung des Linux-Kernels gibt Aufschluss über fleißige Programmierer und Firmen.

 

Der neue Bericht der Linux Foundation unter dem Titel "Who Writes Linux?" zeigt, dass die Anzahl an neuen Beiträgen zum Linux-Kernel zurückgegangen ist. Das von Jonathan Corbet (LWN), Greg Kroah-Hartman (Novell) und Amanda McPherson (Linux Foundation) verfasste Dokument stellt ein Maximum an Code-Beiträgen bei Kernel-Version 2.6.30 fest. Die Anzahl der Commits zum Kernel 2.6.35 sei 18 Prozent niedriger.

Dennoch sei die Kernel-Community überaus aktiv und hätte dem Linux-Kernel seit dem Report von 2009 1,5 Millionen Zeilen Code hinzugefügt. Das bedeutet mehr als 15000 Änderungen pro Tag, wenn man neuen Code, das Löschen von altem Code und Änderungen zusammenzählt. Neben den etablierten Firmen wie Red Hat, Novell und IBM gibt es gegenüber früher mehr Firmen aus dem Bereich der Mobilgeräte oder Embedded Computing, die sich nun in der Kernel-Entwicklung engagieren, zum Beispiel Texas Instruments, Nokia oder Samsung. Ein PDF der Studie steht auf der Publications-Seite der Linux-Foundation zum Download bereit.

02.12.2010 10:56
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Tags: Linux Linux

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