Neues Entwicklerkit für IPv6 im Internet der Dinge

22.10.2013

IBM und Libelium produzieren ein neues Developer Kit, das für Entwicklungen rund um die 6LoWPAN-Technologie gedacht ist. 

Die Firma Libelium bietet ein neues Entwicklerkit für Projekte an, in denen Sensoren und andere Kleinelektronik per IPv6 ans Internet angebunden wird. Das dafür vorgesehene Protokoll 6LoWPAN (IPv6 over Low power Wireless Personal Area Networks) wird von einer Arbeitsgruppe der IETF entwickelt. 

Das 6LoWPAN Developer Kit basiert auf der Waspmote-Plattform von Libelium, die über das neue Protokoll Sensoren ans Internet anbinden kann. Derzeit gibt es dafür bereits mehr als 60 Sensoren, etwa für Emissionsmessung, Strahlungsmessung, Smart Metering und GPS. Die Software für das Kit namens Mote Runner steuert IBM Zürich bei. Sie enthält verschiedene Bibliotheken zur Programmierung und eine Eclipse-basierte grafische Entwicklungsumgebung. Der Preis für das Kit startet bei etwa 2500 Euro und enthält bereits etwa 20 Sensoren.

IPv6 soll die Grundlage für das sogenannte Internet der Dinge (Internet of Things) legen, das von diversen Herstellern und Consultants als neues Hype-Thema propagiert wird: Bis zum Jahr 2020 wird sich die Zahl der ans Internet angeschlossenen Geräte von heute 2,5 Milliarden auf 30 Milliarden erhöhen, meinen die Analysten von Gartner. Der Router-Hersteller Cisco, der das Thema aggressiv vorantreibt, geht gar von 50 Milliarden Geräten aus. Wie realistisch solche Zahlen sind und wie etwa die damit verbundenen Sicherheitsfragen gelöst werden sollen, ist unklar.

Mehr Informationen zum 6LoWPAN Kit sind unter http://www.libelium.com/products/waspmote-mote-runner-6lowpan zu finden.

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