OpenBSD erhält 100.000 Dollar Spenden

21.01.2014

OpenBSD drohte noch vor einer Woche "Licht aus". Seither sind 100.000 US-Dollar von 1700 Spendern eingegangen und damit bereits zwei Drittel des finanziellen Jahresziels erreicht.

Vor einer knappen Woche wurde bekannt, dass OpenBSD in einer finanziellen Krise steckt. Es ging um so elementare Dinge wie die Begleichung der Stromrechnung. Nun hat Bob Beck auf der Projekt-Mailingliste mitgeteilt, dass in dieser kurzen Zeit etwa 100.000 US-Dollar an Spenden eingegangen sind. Diese positive Überraschung sichert das finanzielle Überleben von OpenBSD vorerst und lässt optimistisch auf die Zukunft blicken. Etwa 1700 Spender zeichnen für den Geldregen verantwortlich.

Auf ihrer Fundraising-Seite stellt die OpenBSD-Foundation ihr finanzielles Jahresziel vor: Sie möchte 150.000 US-Dollar durch Spenden von Organisationen und Einzelpersonen einnehmen. Angesichts der Nutzerzahlen von OpenBSD und vor allem Unterprojekten wie OpenSSH scheint das machbar. Die Beispielrechnung zeigt auf: Brächte jede OpenBSD-Installation, gemessen nur vom Hauptserver, zehn Dollar, wäre das 150.000-Dollar-Ziel erreicht. Das gleiche gilt, wenn jeder Download des OpenSSH-Quellcodes nur vom Hauptserver zwei US-Dollar einbrächte. Wenn jeder Benutzer von OpenSSH oder dem OpenBSD-Paketfilter nur einen Cent bezahlte, kämen die 150.000 Dollar ebenfalls schnell zusammen.

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