OpenStack will Hyper-V-Virtualisierung unterstützen

25.10.2010

Microsoft hat mit dem Anbieter Cloud.com eine Partnerschaft geschlossen, um das quelloffene OpenStack mit Hyper-V zu verbinden.

Damit sollen OpenStack-Anwender ihre Wolke künftig auch auf gemischten Umgebungen nutzen können. Bisher unterstützt die seit Juli 2010 gemeinschaftlich unter der Apache-Lizenz 2.0 entwickelte Cloud-Plattform die Virtualisierungstechnologien KVM, Xen und User Mode Linux. Laut Pressemitteilung besteht die Partnerschaft darin, dass Cloud.com die Anbindung zwischen Windows Server 2008 R2 Hyper-V und dem OpenStack programmiert. Dabei erhält das 2008 gegründete Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Cupertino unterstützende Anleitung von Microsoft. Wenn der Code fertig ist, soll er in das Repository von Openstack.org wandern. 

OpenStack ist eine im Juli 2010 von Rackspace und der NASA quelloffen gemachte Software-Sammlung zum Erstellen und Betreiben von privaten Clouds . Sie besteht aus den beiden Kernkomponenten Nova und Swift: Das OpenStack-Projekt beschreibt Nova als Cloud-Infrastruktur-Suite ähnlich wie Amazon Elastic Compute Cloud (EC2) und Swift als Internetspeicher ähnlich den Amazon Simple Storage Service (S3).

Erst vor wenigen Tagen gab "Chief-Stacker" Stephen Spector - der seit Kurzem als Community-Manager für Open Stack arbeitet - die erste öffentliche Release des OpenStacks bekannt, das auf Launchpad erhältlich ist.

[Diese Meldung stammt von Linux-Magazin Online]

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