Packetfence 3.1 findet versteckte DHCP-Server

Oliver Frommel

Die neueste Version 3.1 von Packetfence hält einige neue Features für Netzwerkadministratoren bereit. 

Packetfence, eine Software, die den Zugang zum Netzwerk regelt (Network Access Control / NAC), beschert Anwendern in der aktuellen Version 3.1 einige neue Features. So kann es im Netzwerk versteckte, nicht autorisierte DHCP-Server aufspüren. Neu ist auch der Support des RFC-Standards 3576, der Änderungen der Autorisierung in RADIUS-Umgebungen regelt. Geräte von Aerohive, Aruba und Motorola, die dies beherrschen, werden von Packetfence 3.1 unterstützt. Das NAC-System ist nun auch kompatibel zum kürzlich erschienenen CentOS 6.2. Weitere Verbesserungen sind den Release Notes zu entnehmen.

Packetfence lässt sich dazu verwenden, den Zugang von Rechnern und drahtgebundenen wie drahtlosen Geräten zum lokalen Netz zu kontrollieren. Dazu setzt es VLAN- und Firewall-Techniken ein und arbeitet auf Wunsch auch mit dem Intrusion-Detection-System Snort sowie dem Vulnerability-Scanner Nessus zusammen. Unterstützte Hardware listet die Seite "Supported Switches" auf.

29.12.2011 11:08
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