Puppet-Software zum Konfigurationsmanagement erreicht Version 2.6

Oliver Frommel

Puppet folgt dem Trend zum großen Versionssprung und begibt sich von 0.25 direkt auf 2.6.

 

Die in Ruby geschriebene Software Puppet zum Konfigurationsmanagement hat in der nun vorliegenden Version 2.6 einige grundlegende Änderungen erfahren. So ist die alte XMLRPC-Schnittstelle nun komplett einer REST-API gewichen. Die Domain Specific Language (DSL), mit der ein Administrator die Software-Konfiguration eines Rechners festlegt, wurde um einige Möglichkeiten erweitert, erlaubt nun zum Beispiel Hashes und bietet ein Else-If-Konstrukt.

Das Event- und Reporting-System haben die Puppet-Entwickler von Grund auf neu geschrieben. Statt über viele einzelne Programme lässt sich jede Puppet-Funktion nun durch ein einzelnes Binary namens "puppet" erreichen. Diese Puppet-Version bringt erstmal auch grundlegenden Windows-Support mit, der in Zukunft noch ausgebaut werden soll.

Puppet wird unter anderem von Sun/Oracle und Google zum zentralen Management von Servern eingesetzt.

 

20.07.2010 09:35
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