Puppet-Software zum Konfigurationsmanagement erreicht Version 2.6
Die in Ruby geschriebene Software Puppet zum Konfigurationsmanagement hat in der nun vorliegenden Version 2.6 einige grundlegende Änderungen erfahren. So ist die alte XMLRPC-Schnittstelle nun komplett einer REST-API gewichen. Die Domain Specific Language (DSL), mit der ein Administrator die Software-Konfiguration eines Rechners festlegt, wurde um einige Möglichkeiten erweitert, erlaubt nun zum Beispiel Hashes und bietet ein Else-If-Konstrukt.
Das Event- und Reporting-System haben die Puppet-Entwickler von Grund auf neu geschrieben. Statt über viele einzelne Programme lässt sich jede Puppet-Funktion nun durch ein einzelnes Binary namens "puppet" erreichen. Diese Puppet-Version bringt erstmal auch grundlegenden Windows-Support mit, der in Zukunft noch ausgebaut werden soll.
Puppet wird unter anderem von Sun/Oracle und Google zum zentralen Management von Servern eingesetzt.
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