Red Hat Virtualization 4.1 ist fertig

19.04.2017

In der neue Version der Virtualisierungslösung bietet Red Hat mehr Automatisierung.

Ab sofort stellt Red Hat seinen Kunden eine neue Version von Red Hat Enterprise Virtualization (RHEV) 4.1 zur Verfügung. Ausgebaut wurde in RHEV 4.1 die Integration mit dem Portfolio von Hybrid-Cloud-Technologien von Red Hat. Dazu zählen die verbesserte Unterstützung von Red Hat CloudForms und Ansible, die eine gemeinsame Verwaltungsoberfläche für heterogene Rechenzentrumsinfrastrukturen bereitstellt und die Automation rollenbasierter administrativer Aufgaben ermöglicht. Die enge Integration mit Red Hat OpenStack Platform überbrückt die Kluft zwischen traditionellen und Cloud-basierten Workloads. Die optimale Abstimmung mit Red Hat Enterprise Linux 7.3 bietet eine verbesserte Unterstützung von Windows-basierten Workloads und einen Hot CPU Unplug Support. Weitere neue Funktionen und Erweiterungen von Red Hat Virtualization 4.1 im Überblick:

• Die verbesserte Automation mit Ansible ermöglicht Endanwendern eine Automatisierung der Virtualisierungsplattform. Sie können dazu Module von Ansible 2.3 nutzen, die erweiterte Funktionen für virtuelle Maschinen, Storage und Networking bieten.

• Mit einer via Power-Management deutlich ausgebauten Verfügbarkeit können virtuelle Maschinen auch dann neu gestartet werden, wenn kein Power Management Fencing aktiviert oder verfügbar ist.

• Höhere Storage-Performance und bessere Skalierbarkeit des Storage Pool Manager (SPM) ermöglicht es, Speicheroperationen an andere Rechenzentrums-Hosts zu delegieren; damit können gängige Speicheroperationen parallel ablaufen, was zu einem höheren Durchsatz führt. Darüber hinaus sind Administratoren bedingt durch eine höhere Single-Storage-Performance und ein verbessertes Block-Storage-Management in der Lage, schneller Snapshots von einer gerade nicht in Betrieb befindlichen virtuellen Maschine zu entnehmen beziehungsweise Speicherplatz aus dieser virtuellen Maschine anderweitig zu verwenden.

• Der als Tech Preview verfügbare Open Virtual Network (OVN) for Open vSwitch stellt Software-Defined-Networking (SDN)-Funktionalitäten für den unternehmensweiten Einsatz bereit. OVN bietet die Möglichkeit, Overlay-Networking und Subnet-Management mit Red Hat Virtualization 4.1 zu isolieren. Dies ermöglicht effiziente Rechenzentrums-Implementierungen und stellt eine OpenStack-Neutron-kompatible API zum Einsatz mit der existierenden Neutron-Automation bereit.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

Ansible 2.2 veröffentlicht

Red Hat hat ein neues Release des freien Konfigurationsmanagement-Tools veröffentlicht.

Artikel der Woche

Support-Ende von SMBv1

Mit dem aktuellen Update für Windows 10 und Windows Server 2016 steht eine Änderung ins Haus, die gerade für Benutzer älterer Linux-Distributionen große Auswirkungen hat. Nachdem Microsoft es über viele Jahre schon angekündigt hat, entfernt der Konzern mit dem aktuellen Update-Release den Support für das SMB-Protokoll 1. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Linux-Backup

Welche Backup-Lösung setzen Sie für Linux im professionellen Umfeld ein?

  • keine
  • eigene Scripts
  • rsnapshot
  • rdiff-backup
  • Bacula
  • Bareos
  • Borg
  • Duplicity
  • Amanda
  • Burp
  • Clonezilla
  • Acronis
  • Arkeia
  • SEP sesam
  • Veeam
  • Redo Backup
  • Relax-and-Recover
  • andere kommerzielle Software
  • andere Open-Source-Software

Google+

Ausgabe /2017

Microsite