Sandstorm.io gibt Geschäft auf, Projekt lebt weiter

08.02.2017

Die Firma hinter der gleichnamigen Webapp-Hosting-Plattform stellt den Betrieb ein. Die offene Software soll weiterleben.

Der Projektgründer Kenton Varda teilt in einem Blog-Eintrag mit, dass die Firma Sandstorm ihr Geschäft einstellt. Sie kehre somit zu ihren Community-Wurzeln zurück. Es habe bisher kaum Kunden für das kommerzielle Angebot gegeben und die Suche nach weiteren Finanzmitteln sei gescheitert. Die von Sandstorm entwickelte gleichnamige Software soll aber weiter entwickelt werden, da das Open-Source-Projekt sogar eine recht große Community angezogen habe. 

Sandstorm ist eine Plattform für die Installation webbasierter Anwendungen wie etwa Git-Server, CMSs, Wikis, Webmailer und so weiter. Die für Sandstorm geeigneten Anwendungen sind in einem eigenen App-Market gesammelt. Die notorisch unsicheren Webapps werden mit Sandstorm in einer abgesicherten Umgebung betrieben.

Als Konsequenz der Schließung wurden bisher Firmenkunden vorbehaltene Komponenten wie die LDAP-Anbindung und das SAML-SSO-Modul unter einer freien Lizenz veröffentlicht. Auch das Sandstorm-Backend Blackrock, das einen Cluster-Modus unterstützt, ist jetzt frei verfügbar. 

Auskunft über weitere Pläne gibt die Sandstorm Technology Roadmap. Außerdem gibt es eine Liste mit Projekten, an denen interessierte Entwickler arbeiten können.

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