Support für Windows XP teilweise verlängert

16.01.2014

Um Malware nicht Tür und Tor zu öffnen, liefert Microsoft neue  Anti-Malware-Signaturen für Windows XP doch noch bis Mitte 2015 aus. Ansonsten endet im April dieses Jahres der Lebenszyklus des Betriebssystems.

Mit dem Ende des Lebenszyklus von Windows XP geht am 8. April 2014 auch die Ära eines der nach wie vor am weitesten verbreiteten Betriebssysteme einen weiteren Schritt ihrem Ende entgegen. Microsoft hat nun angekündigt, den Support an diesem Termin doch nicht vollständig einzustellen. Um die Verbreitung von Viren und anderen Schädlingen weiterhin zu bekämpfen, will die Firma noch bis zum 14. Juli 2015 Anti-Malware-Signaturen und die zugehörige Engine weiterhin aktualisieren. Ansonsten ändert sich am Ende des Supports für das Betriebssystem sowie die Microsoft-Anwendungen dafür nichts.

Geschäftskunden erhalten somit verlängerten Support für die Programme System Center Endpoint Protection, Forefront Client Security, Forefront Endpoint Protection und Windows Intune. Bei Privatkunden sind die Security Essentials betroffen. Dessen ungeachtet empfiehlt Microsoft ein baldiges Upgrade auf eine neuere Windows-Version.

Die erste Version von Windows XP erschien im Jahr 2001 und nach Schätzungen von W3Schools ist es trotz der bereits erschienenen Nachfolger immer noch das am zweithäufigsten installierte System weltweit. Windows XP basierte als erstes Desktop- und Endkundenbetriebssystem von Microsoft auf dem Kernel vom zunächst für den Betrieb von Servern entwickelten Windows NT. Der sogenannte Mainstream-Support, mit dem Microsoft auch neue Funktionen und weitergehende Updates für Windows XP auslieferte, endete bereits 2009. Seitdem gibt es über den Extended Support nur noch sicherheitsrelevante Aktualisierungen.

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