Suse Linux Enterprise Server (SLES) 12 ist fertig

28.10.2014

Unter anderem an Bord der neuen Enterprise-Distribution: LXC, Docker, MariaDB und ... Systemd.

Nach fünf Jahren hat Suse mit SLES 12 ein neues Major-Release seiner Enterprise-Distribution veröffentlicht. Damit wurde der Suse Linux Enterprise Server auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und mit einer Vielzahl moderner Software-Pakete ausgestattet. So bietet der neue SLES beispielsweise Support für Container-Virtualisierung mit LXC und Docker, ebenso wie die gewohnte Vollvirtualisierung mit KVM. Der Virtual Machine Driver Pack enthält paravirtualisierte Windows-Treiber, die die Performance von Windows-Gästen auf einem SLES-Host verbessern. 

MariaDB löst wie bei anderen Distributionen MySQL ab. Bereits im zweiten Service-Pack für SLES 11 hat Suse die Unterstützung des Btrfs-Dateisystems integriert, das nun stabiler ist und zusammen mit dem Snapper-Tool Snapshots und Rollbacks des Dateisystems ermöglicht. Für hochverfügbare Anwendungen bietet Suse eine eigene High Availability Extension an, die auch Geo Clustering unterstützt, also eine Verteilung über Standorte hinweg. Als Init-System verwendet SLES 12 jetzt Systemd.

Verfügbar ist der SLES 12 nicht nur für die x86- und amd64/x86_64-Architektur, sondern auch für Rechner mit POWER-CPU und System z. Die Preise starten bei etwa 300 Euro für eine Ein-Jahres-Subskription. Bei eine Subskription über mehrere Jahre reduziert sich der jährliche Preis.

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