Ulteo Open Virtual Desktop 3.0 ist fertig

09.02.2012

Nach 18 Monaten Entwicklungszeit ist die neueste Version des virtualisierten plattformübergreifenden Remote-Desktop erschienen. 

Die Firma Ulteo hat Version 3.0 ihres Open Virtual Desktop (OVD) freigegeben. Es handelt sich um eine Art grafischen Terminalserver, der Desktop-Sitzungen verwaltet und für verschiedene Endgeräte bereitstellt. Dabei können auf dem Desktop nebeneinander Windows- und Linux-Anwendungen betrieben werden. Als Darstellungsoberfläche können neben Windows und Linux auch Mobilplattformen wie iPad und Android dienen. Alternativ zur nativen Darstellung bietet Ulteo auch einen Webviewer, der in Java geschrieben ist. Eine HTML5-Version soll demnächst folgen. 

Der Ulteo Open Virtual Desktop ist als freie Software unter GPLv2 lizenziert, die dahinter stehende Firma, die vom Mandriva-Erfinder Gael Duval gegründet wurde, bietet allerdings verschiedene kommerzielle Optionen an, etwa ein Subskriptions-Programm mit Support. Screenshots und ein PDF mit dem wichtigsten Features sind unter http://www.ulteo.com/home/en/ovdi/openvirtualdesktop/featuresOVDv3 zu finden. 

Der ADMIN-Artikel "Zwei in einem" stellt die Vorgängerversion des OVD näher vor.

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

Open Virtual Desktop

Puppet-Training

Erfahren Sie in unserem eintägigen Training alles über das Servermanagement mit Puppet. Im Training geht es um den Aufbau einer Puppet-Umgebung, den Einsatz von Versionsverwaltung, Puppet-Module und Datenseparierung mit Hiera. Mehr Details zu unserem Puppet-Training finden Sie hier.
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Monitoring-Software

Welche Monitoring-Software setzen Sie ein?

  • Check_MK
  • Ganglia
  • Icinga
  • Monit
  • Munin
  • Monitorix
  • Nagios
  • NetXMS
  • Prometheus
  • Shinken
  • Zenoss
  • Zabbix
  • andere
  • keine

Artikel der Woche

Ressourcenkontrolle mit Cgroups

System-Ressourcen sind ein knappes Gut und sollten gerecht aufgeteilt werden. Der Linux-Kernel bietet zur Steuerung der Ressourcen sogenannte ControlGroups an. Prozesse können somit mehr oder weniger Ressourcen zugewiesen bekommen. Mit der Einführung des neuen Init-Systems systemd hat sich allerdings auch in diesem Bereich einiges verändert – zum Positiven. (mehr)

Google+

Ausgabe /2016