Univention Summit 2014: Perspektiven für die offene Cloud

16.01.2014

Anwender, Entwickler und Partner diskutieren auf dem Univention Summit die Zukunft des offenen Business Servers und die Frage "Cloud oder nicht?"

Mehr als 200 Partner und Kunden haben sich auf dem Univention Summit in Bremen über Neuigkeiten, Trends und Vertriebschancen in der Business-IT ausgetauscht. Die Themen Cloud, Migration und Technologien wie SAML (Security Assertion Markup Language) standen dabei im Mittelpunkt der Vorträge. Der frühere IBM-CTO Günther Dueck sprach als Gastredner unter dem Titel „Beyond Cloud“ darüber, wie Cloud Computing als Prinzip über die IT hinaus wirkt und welche tiefgreifenden Veränderungen sich daraus ergeben. Keynote-Speaker Arno Lehmann von Bacula Systems hielt dagegen einen Vortrag zu dem Thema „Manchmal ist die Cloud keine Option“.

Mit der Präsentation der Roadmap 2014 stellte Univention abschließend die weitere Entwicklung des Business-Servers und des App Center vor, das zukünftig zu einem Marktplatz erweitert wird. Nutzer des Univention Corporate Server (UCS) finden dort dann Unternehmensanwendungen und können diese auch direkt kaufen.

Umwälzungen im Bereich Mobile Systeme, der Bedeutungsverlust von Microsoft Windows und die Geheimdienstskandale des vergangenen Jahres ebenso wie die erneut verdoppelten Neukundenzahlen von Univention sind für Univention-Geschäftsführer Peter Ganten deutliche Zeichen eines kommenden Paradigmenwechsels in der IT. „Was jahrelang genau richtig gewesen ist – sich auf die Zusammenarbeit mit einem einzigen Hersteller zu konzentrieren – ist plötzlich falsch“, betonte er in seinem Vortrag. Stattdessen steige die Bedeutung von offenen Strategien, also beispielsweise die Verwendung offener Standards und von Open-Source-Software.

Aufgabe von Univention sei laut Ganten, Kunden und Partner durch Offenheit und dadurch, dass die Kontrolle über ihre IT in ihren Händen bleibe, bei diesen Veränderungen zu unterstützen. Ein Schlüssel dazu sei die intensive, am Kundenfeedback orientierte Weiterentwicklung von UCS. Dazu konnten die Summit-Teilnehmer ihre Vorschläge für neue oder bestehende Features einbringen.

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