Zarafa 7 bringt Unicode und ein Archiv für Groupwaredaten

28.06.2011

Pünktlich zum Partnertreffen Zarafa Summercamp hat der deutsch-holländische Groupwarehersteller eine neue Major Release seiner Kollaboration-Plattform veröffentlicht. Die bringt mehr Performance, Unicode und ein Archiv für Groupwaredaten mit.

Die siebte Version der laut Hersteller vollständig MAPI- und Active-Sync-kompatiblen PHP-SQL-Groupware bringt Unicode-Support (UTF-8) und integriert den seit Version 6.4 als Add-On verfügbaren Archiver für die Datensicherung.

Viel Arbeit haben die Entwickler in die Performance-Optimierung der Datenbank gesteckt, aber auch in das neu entwickelte IMAP-Gateway, das bessere Kompatibilität zu Mailclients wie Thunderbird oder Mac Mail ermöglicht. Zarafa zufolge lassen sich durch die so erzielten Leistungssteigerungen dieser beiden Komponenten "signifikante Einsparungen bei der Server-Hardware" realisieren und auch ältere Server sollen damit als Groupware-Server für Unternehmen in Frage kommen.

Version 7 verbessert zudem die Open-Office-Integration, diverse Funktionen im Webmailer, ermöglicht Audit Logging und erlaubt es Admins, durch User Access Controls beispielsweise POP oder IMAP für jeden User einzeln zu aktivieren oder abzuschalten. Dazu gibt es noch Python-MAPI-Bindings, Verbesserung im Lucene-Indexer und ein neues Paket-Layout für einfacheres Deployment.

Zarafa gibt es als freie Version oder als Subscription mit Enterprise Support, wobei der Hersteller mit Version 7 gerade die Konditionen (und Namen) geändert hat. Die neuen Preise will man in den nächsten Tagen bekannt geben. Die Software steht hier oder beispielsweise in Ubuntus Partner-Repositories zum Download bereit, das Admin-Handbuch (PDF) erläutert die ersten Schritte, die Release Notes die neuen Features. Auf dem Summercamp 2011 (Donnerstag und Freitag in der Abtei von Rolduc bei Kerkrade) wird Zarafa die neue Version erstmals offiziell vorstellen.

[Diese Meldung stammt von Linux-Magazin Online]

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