Sicherheit im Fibre Channel SAN: So funktionieren Zoning und LUN Masking

Maskiert

Fibre Channel SANs (Storage Area Networks) spielen im Storage-Umfeld auch in Zukunft eine tragende Rolle. Dieser Artikel erklärt die grundlegende Funktionsweise eines Fibre Channel SANs und beschreibt, wie man sie mit Zoning und LUN Masking besser strukturiert.

Viele Firmen verwenden Fibre Channel und iSCSI SANs, um Daten nicht lokal auf einzelnen Servern, sondern zentral zu speichern. Ein SAN besteht daher immer aus Servern, Netzwerkkomponenten (Switches) und Speicher- oder Tape-Systemen. Abbildung 1 zeigt ein Fibre Channel SAN mit vier Servern, zwei Switches und zwei Speichersystemen.

Abbildung 1: Aufbau eines Fibre Channel SANs mit vier Servern, zwei Switches und zwei Speichersystemen (einem Dual-Controller Active-/Passive-System mit SAS/NL-SAS-HDDs und einem Single-Controller-System mit SATA-HDDs).

Host Bus Adapter (HBAs) werden in Servern eingebaut und verbinden diese mit Fibre Channel Switches oder in einfachen Konfigurationen auch direkt mit einem Speichersystem. Mehrere HBAs in einem einzelnen Server erlauben den gleichzeitigen Anschluss eines Servers an zwei unterschiedliche Switches. Ähnlich wie im Ethernet-Umfeld gibt es für diesen Zweck auch Dual-Port-HBAs. Diese sind im Vergleich zu zwei einzelnen Single-Port-HBAs günstiger und belegen nur einen Erweiterungsslot im Server, allerdings sind bei einem Ausfall des HBAs auch beide Ports offline (Abbildung 2).

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