Fazit

Memcached ist zwar kinderleicht aufzusetzen und auch in bestehende Anwendungen schnell integriert, diesen Komfort erkauft man sich aber mit einigen haarigen Sicherheitslöchern. Wer sich dessen bewusst ist, erhält einen pfeilschnellen, verteilten Cache, der selbst unter extremen Bedingungen nicht so leicht in die Knie geht. Dies beweist er im täglichlichen Einsatz auf LiveJournal oder Slashdot. Dabei bleibt das gesamte System extrem genügsam: Da im Wesentlichen nur Hashes berechnet werden, braucht memcached nur wenig CPU-Leistung, folglich lassen sich auch noch ältere Maschinen als Cache-Lieferant rekrutieren.

Infos

  1. Memcached: http://www.danga.com/memcached
  2. Übersicht über die Client-Bibliotheken: http://code.google.com/p/memcached/wiki/Clients
  3. Einblick in das Protokoll: http://code.google.com/p/memcached/wiki/MemcacheBinaryProtocol
  4. Libmemcached: http://tangent.org/552/libmemcached.html
  5. Funktionsweise einer Hashtabelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hashtabelle
  6. Funktionsweise eines Slab Allocator: http://de.wikipedia.org/wiki/Slab_allocator

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