Inventarisierung

Das dritte der eingangs genannten Kern-Features von Opsi ist die Hardware- und Software-Inventarisierung. Über die Microsoft-Betriebssystemkomponente Windows Management Instrumentation (WMI) fragt Opsi Informationen über die Client-Hardware ab und speichert sie auf dem Server. Ähnliches geschieht es mit der Software, wozu das Tool die Registries der PCs ausliest. Die Informationen fließen in das grafische Management-Interface ein. Und sie werden zentral gespeichert, wozu sich optional eine MySQL-Datenbank mit History-Funktion einrichten lässt.

Das bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich. So lässt sich nachvollziehen, bei welcher Kombination von Hardware und Software-Releases welche Probleme aufgetreten sind. Bei anspruchsvoller Software ist vorab erkennbar, welche Rechner geeignet sind und welche sich zu akzeptablen Kosten nachrüsten lassen. Es ist leichter zu erfassen, ob und wo überalterte oder sicherheitsgefährdete Software im Einsatz ist. Informationen über die Nutzung bestimmter Programmversionen erleichtern die Planung der Lizenzbeschaffung.

Insbesondere aber sind etliche der Informationen die unverzichtbare Grundlage für einen ITIL-konformen IT-Betrieb, der beim Asset-Management beginnt. Opsi liefert darüber hinaus weitere Informationen und Werkzeuge, um die Itil-Teilprozesse Incident- and Problem-, Change- and Configuration- sowie Service-Management zu adressieren. Mit diesen Funktionen kann Opsi in Zukunft eine Open-Source-Alternative im bisher weitgehend proprietären IT-Service-Management werden.

Der Autor

Ludger Schmitz ist freiberuflicher Journalist in München,

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