Thematischer Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die kontinuierliche Überwachung von Servern, Clients und anderen Geräten im Netzwerk: mit dem IPMI-Plugin, dem ... (mehr)

Terminologie

Die Cucumber-Nagios-Terminologie ist vergleichsweise einfach und behandelt so genannte Projekte, Features und Steps. Ein Projekt umfasst die gesamte Struktur, die zum Schreiben und Ausführen von Testszenarien notwendig ist. So ist es beispielsweise möglich, ein Projekt für HTTP-Checks auf einer Website zu erstellen und DNS-Checks in ein anderes, separates Projekt auszulagern. Denkbar ist allerdings auch, alle zu überprüfenden Dienste in einem einzigen Projekt unterzubringen.

Ein Projekt besteht aus Features und Steps. Features beinhalten die in der DSL Gherkin geschriebenen Testszenarios. Steps hingegen sind kurze, in Ruby geschriebene Codeblöcke, die die Applikationslogik für das Login in einem Webinterface oder die Verbindung zum externen Server bereitstellen.

Der Einfachheit halber ist eine Vielzahl von Steps bereits Teil von Cucumber-Nagios, damit sich der interessierte Administrator ohne viel Umschweife direkt den zu überwachenden Diensten widmen kann. Dazu zählen Steps für die gängige Überprüfung von und via DNS, HTTP, ICMP sowie SSH. Aber auch Steps für einfache Datei-Operationen, das Ausführen von Kommandos auf externen Hosts und zur Überwachung von AMQP-Protokoll-basierten Applikationen sind ab Werk mit an Bord.

Selbstverständlich lassen sich für jedes definierte Feature weitere spezielle Steps hinzufügen, wenn dies aufgrund der Komplexität der eigenen Umgebung notwendig ist.

Das erste Projekt

Um Cucumber-Nagios installieren zu können, sind ein bereits installiertes Ruby 1.8.7 sowie die Ruby-eigene Paketverwaltung Rubygems (1.3.5 oder höher) zwingende Voraussetzungen. Sind Ruby und Rubygems einsatzbereit, lässt sich Cucumber-Nagios mit Hilfe von »gem install cucumber-nagios« als User Root inklusive aller Abhängigkeiten unproblematisch installieren.

Cucumber-Nagios bringt – wie viele andere in Ruby geschriebenen Anwendungen auch – einen eigenen Generator für die gängigsten Funktionen gleich mit. Das erste eigene Projekt lässt sich mittels »cucumber-nagios-gen project checks« erstellen. Abschließend führt der Administrator im Projektverzeichnis noch »gem bundle« aus. Damit ist es möglich, den ganzen Projektordner anschließend auf beliebige Server zu kopieren, ohne Cucumber-Nagios und dessen Abhängigkeiten lokal installieren zu müssen.

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Ausgabe /2019