Thematischer Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die kontinuierliche Überwachung von Servern, Clients und anderen Geräten im Netzwerk: mit dem IPMI-Plugin, dem ... (mehr)

DNS sichern

Wenn alles läuft, können Sie vom Test- in den Produktionsmodus übergehen. Dazu wenden Sie sich noch einmal dem DNS-Dienst zu, die anderen Dienste brauchen Sie nicht mehr anzufassen. Stellen sie zuerst sicher, dass sich die IPv4- und IPv6-Zone-Dateien nur in den AAAA-Records unterscheiden:

diff named.example.com named6.example.com| grep '^>' | grep -v '\s+AAAA\s+'

Sollten dieser Befehl etwas ausgeben, müssen Sie die Konfiguration noch einmal überarbeiten. Andernfalls können Sie die Datei »named.example.com« irgendwo sichern und aus der Nameserver-Konfiguration löschen. Benennen Sie dann »named6.example.com« in »named.example.com« um und stellen dabei sicher, dass die Seriennummer höher ist als die letzte der alten Zone-Datei. Entfernen Sie die Testansicht und den Zone-Wrapper aus der Konfiguration.

Fazit

Mit diesen Schritten ist die Migration eines kleinen Netzwerks nach IPv6 abgeschlossen. Eine komplexe Umgebung, zum Beispiel mit Monitoring-Systemen, Log- und Installations-Servern erfordert natürlich mehr Aufwand. Weil die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass es in den kommenden Jahren wirklich keine neuen IPv4-Adressen mehr gibt, sollten Sie jetzt schon damit experimentieren.

Infos

  1. Tunnel Broker: http://tunnelbroker.net
  2. Sixxs: http://www.sixxs.net

Der Autor

Owen DeLong ist IPv6-Evangelist bei Hurricane Electric und ein Mitglied des ARIN Advisory Council. Er hat mehr als 20 Jahre Erfahrung als Netzwerk-Administrator und -Experte. Owen hält häufig Vorträge über IPv6 auf Konferenzen weltweit. Wenn er nicht unterwegs ist, arbeitet er auch als Pilot und als Tauchlehrer.

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Ausgabe /2020