Egal, um welchen Dienst es sich dreht, den Benutzern geht es immer zu langsam. Der Schwerpunkt des ADMIN-Magazins 05/2011 verrät, mit welchen Tools man ... (mehr)

Umzug in die Cloud

Für viele Administratoren ist die Migration vom lokalen Mailserver in die Cloud ein interessantes Thema. Wie von Microsoft nicht anders zu erwarten, erlaubt Office 365 die einfache Migration einer vorhandenen Exchange-Infrastruktur nach Exchange Online. Dabei ist, abhängig von der verwendeten Exchange-Version, auch eine temporäre Parallelnutzung der lokalen Exchange-Infrastruktur und Office 365 möglich, inklusive einer Synchronisation zwischen den Benutzerpostfächern beider Systeme. Wer ein anderes E-Mailsystem einsetzt, kann vorhandene Mailboxen per IMAP ebenfalls in die Cloud migrieren. Auch Google Apps bietet diese Migrationsmöglichkeiten und stellt darüber hinaus mit Directory Sync eine automatische Synchronisation von Benutzern und Gruppen aus bereits selbst vorhandenen LDAP-Systemen wie dem Active Directory bereit. Diese Funktion ist auch bei Office 365 möglich, wird dort allerdings nur in der teuren Version für mittelständische und große Unternehmen angeboten. Abhängig von der Anzahl der zu migrierenden Postfächer und Postfachgrößen kann das Kopieren sämtlicher Daten mehrere Stunden oder auch länger dauern.

Integration in die Office-Welt

Bereits seit einigen Versionen lässt Microsoft seine Office-Produkte für Clients und Server mehr und mehr verschmelzen und hat bei der Verwendung von Office-Anwendungen wie Word, Excel, PowerPoint und Outlook klar die Nase vorn. Doch auch Google integriert mit Google Sync für Outlook und Google Cloud Connect (automatische Synchronisation mit Google Docs für Texte, Tabellen und Präsentationen) seine Produkte in die Office-Suiten von Microsoft. Allerdings bieten die Google-Tools an vielen Stellen nicht die gleiche Funktionalität, wie man sie bisher von Office gewohnt ist. So können mit Google Sync in Outlook keine E-Mails aus angehängten PST-Dateien in einen Outlook-Ordner wie den Posteingang kopiert beziehungsweise verschoben werden. Auch die Synchronisation von Notizen wie dies bei Exchange möglich ist, fehlt hier.

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Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
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Ausgabe /2019