Egal, um welchen Dienst es sich dreht, den Benutzern geht es immer zu langsam. Der Schwerpunkt des ADMIN-Magazins 05/2011 verrät, mit welchen Tools man ... (mehr)

Systeminformationen

Führen Sie eine Messung mit dem Windows Performance Toolkit an mehreren Servern durch, ist es auch interessant zu wissen, wie die Systemkonfiguration des untersuchten Computers aussieht und zu welchem Computer die Messdatei gehört, die Sie aktuell überprüfen. Diese Informationen speichert das Windows Performance Toolkit ebenfalls in der ETL-Datei. Klicken Sie im Viewer auf »Trace | System Configuration« , öffnet sich ein neues Fenster, das ausführliche Informationen zum Computer liefert.

Das Fenster zeigt den Namen des Computers, die Domäne, das installierte Betriebssystem, den Versionsstand, die Taktung des Prozessors und die Größe des Arbeitsspeichers an (Abbildung 3). Auf verschiedenen Registerkarten erhalten Sie weitere Informationen, die vielen Tools zur Systemanalyse in nichts nachstehen. Auch hier können Sie durch Markieren und Rechtsklick Daten in CSV-Dateien exportieren. Auf der Registerkarte Traces sehen Sie, wann Sie die Messung genau durchgeführt haben.

Abbildung 3: Anzeigen der Systemkonfiguration eines Servers.

In der Befehlszeile aktualisieren Sie die Systemkonfiguration mit dem Befehl »xperf -i trace.etl -a sysconfig« . Mit dem Befehl »systeminfo« in der Befehlszeile zeigen Sie alle Informationen eines Servers in der Eingabeaufforderung an, darunter finden sich Infos über Hotfixes, Netzwerkkarten, Prozessor, Betriebssystem, Hersteller und so weiter – sogar die aktuelle Systembetriebszeit (also wie lange der Rechner bereits läuft) und das ursprüngliche Installationsdatum lassen sich anzeigen. Hier empfiehlt sich die Umleitung in eine Textdatei, wobei Sie zusätzlich den Parameter »/FO list« angeben sollten, um die Informationen formatiert zu speichern. Um alle Infos in die Textdatei »C:\sysinfo.txt« zu speichern, verwenden Sie den Befehl »systeminfo /FO list > C:\sysinfo.txt« . Diese Datei können Sie anschließend mit der ETL-Datei des Windows Performance Toolkits zur Analyse verwenden.

Windows System State Analyzer

Leistungsprobleme auf Computern treten häufig nach der Installation von Anwendungen oder Treibern auf. Auch hier bietet Microsoft ein Tool, das bei der Leistungsmessung helfen kann. Installieren Sie eine Anwendung auf einem Computer, führt sie meistens viele Änderungen an Systemdateien, Verzeichnissen und der Registry durch. Als Ergebnis dieser Änderungen kann ein System mit der Zeit sehr träge reagieren. Windows System State Analyzer (WSSA) ist Bestandteil des Software Certification Toolkit. Dieses steht in einer 32-Bit- und einer 64-Bit-Version zur Verfügung [6][7].

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