Duell der Datenbanken: In einem Shootout messen sich MySQL und PostgreSQL. Der Schwerpunkt vom ADMIN 06/2011 überprüft, wer schneller ist und gibt einen ... (mehr)

Schritt 1: Die DRBD-Ressource

Der lokale Plattenplatz der beiden Clusterknoten erscheint meist als ein großes Laufwerk im System. Mit Partitionen lässt er sich in kleinere Teile splitten, anschließend dienen die einzelnen Partitionen DRBD-Ressourcen auf beiden Knoten als Backing Device. Die Konfiguration der Ressource enthält die üblichen Einträge, ein funktionierendes Beispiel findet sich im Listing 1. Wenn die DRBD-Konfiguration auf beiden Servern passt, folgt das Anlegen des DRBD-Laufwerks. Das geschieht mit »drbdadm create-md iscsivg01« auf beiden Clusterknoten. Es folgt der Start der Ressource, ebenfalls auf beiden Knoten: »drbdadm up iscsivg01« . Auf einem der beiden wird die Ressource danach zum ersten Mal primär: »drbdadm -- --force primary iscsivg01« . Sie ist damit einsatzbereit.

Listing 1

/etc/drbd.d/iscsivg01.res für DRBD 8.4

 

Schritt 2: Die LVM-Infrastruktur

Auf dem Knoten, auf dem die DRBD-Ressource primär ist, lässt sich nun die LVM-Infrastruktur anlegen: Mittels »pvcreate /dev/drbd/by-res/iscsivg01/0« wird aus der DRBD-Ressource ein Physical Volume. »vgcreate iscsivg01 /dev/drbd/by-res/iscsivg01/0« schafft eine Volume Group namens »iscsivg01 « und macht die DRBD-Ressource zum Teil davon. Nun fehlen noch die Logical Volumes, die später mittels iSCSI exportiert werden. »lvcreate -L512M -n lun1 iscsivg01« legt ein 512 Megabyte großes Logical Volume namens »lun1 « an. Analog kommt noch eine zweite LV gleicher Größe hinzu, die »lun2« heißt.

In Sachen Storage ist das Haus bestellt, die nächste Hürde ist es, iSCSI mittels IET zum Laufen zu bringen.

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Ausgabe /2019