Duell der Datenbanken: In einem Shootout messen sich MySQL und PostgreSQL. Der Schwerpunkt vom ADMIN 06/2011 überprüft, wer schneller ist und gibt einen ... (mehr)

Mehr Sicherheit und Verschlüsselung

Die Verwaltung der Berechtigungen im neuen Server ändern sich ebenfalls. Mit der dynamischen Zugriffskontrolle können Administratoren die Berechtigungen für den Zugriff auf Dateien, Ordner und sogar SharePoint-Bibliotheken einfacher steuern. Dazu lassen sich Dateien mit Metadaten versorgen, die nur bestimmten Anwendern, zum Beispiel allen Anwendern einer Abteilung oder der Geschäftsführung, den Zugriff erlauben, unabhängig in welchem Verzeichnis oder welcher Freigabe die Daten gespeichert sind. Das Ganze funktioniert lückenlos auch beim Verschieben von Dateien in Sharepoint-Bibliotheken.

Zusätzlich lässt sich über diesen Weg auch festlegen, von welchen Geräten aus Anwender auf die Daten zugreifen dürfen. Unsichere PCs, Heim-Arbeitsplätze, Computer in Internetcafés oder Smartphones lassen sich so aussperren. Bitlocker-Laufwerksverschlüsselung kann in Windows Server 2012 auch Clustervolumes sichern. Das ist dann sinnvoll, wenn bestimmte Daten nicht im lokalen Netzwerk gespeichert sind, sondern bei einem Cloudanbieter liegen.

Remotedesktop

Mit RemoteFX lassen sich Anwendungen auf Remotedesktop-Servern (ehemals Terminalservern), genauso betreiben wie lokal installierte Anwendungen. In Windows Server 2012 verbessert Microsoft das Protokoll noch einmal. Auf diesem Weg lassen sich auf Tablets zum Beispiel Anwendungen bedienen wie lokal installierte Programme, obwohl sie auf einem Remotedesktop-Server laufen. Auch leistungsschwache Geräte können so Multimedia-Anwendungen laufen lassen, der Server bereitet die Daten auf und schickt sie dann zum Client. Die Aufbereitung der Daten verbessert Microsoft in der neuen Version von RemoteFX dazu deutlich. Auch RDP-Verbindungen zwischen Windows-2012-Clients nutzen RemoteFX, in Windows Server 2008 R2 SP1 ist diese Funktion nur Servern vorbehalten. Verbessert hat Microsoft dazu auch den neuen Remotedesktop-Client. Er verwaltet jetzt alle konfigurierten Verbindungen auf einem PC übersichtlich, ganz ohne Zusatzwerkzeuge.

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