Security ist ein stets aktuelles Thema in der IT. Deshalb widmet sich das ADMIN-Magazin 04/2012 speziell Sicherheitsaspekten und gibt Antworten auf die Fragen: ... (mehr)

Spezialbehandlung für Device Nodes und FIFOs

Eine Besonderheit gibt es beim Umgang mit Spezialdateien wie Fifos und Block Devices Nodes. In der Default-Einstellung sichert Burp nur die Namen der Pipes, aber nicht deren Inhalt. Daher kann der Admin mit den beiden folgenden Optionen ausgewählte (oder alle) Fifos explizit mitsichern:

read_fifo=/Pfad/zum/Fifo
read_all_fifos=0

Das Gleiche gilt für die Block Device Nodes, die mit den Einstellungen

read_blockdev=/Pfad/zum/blockdev
read_all_blockdevs=0

ins Backup aufgenommen werden.

Windows Client

Die Installer-Datei des Windows-Client für 32 oder 64 Bit findet man wie erwähnt im Unterverzeichnis der jeweiligen Burp-Version auf Souceforge in der Rubrik »Files« . Unter Windows genügt das Doppelklicken der Installer-Datei, um den Client zu installieren. Ein Assistent erfragt dabei die IP-Adresse des Servers und möchte einen Client-Namen nebst Passwort festlegen, der dem Server zum Identifizieren des Clients dient (Abbildung 3).

Abbildung 3: Der Windows-Client lässt sich mithilfe eines grafischen Installers installieren.

Analog zum Cronjob des Unix-Clients legt der Installer der Windows-Version im Folgeschritt einen Windows-Scheduler-Task mit einer Poll-Frequenz von 20 Minuten an und führt die Installation dann zu Ende, leider ohne die Möglichkeit, den Ort für die Konfigurationsdatei zu ändern. Sie findet sich anschließend unter »C:\Programme\Burp\burp.conf« .

Ähnlich wie bei der Unix-Version ist das zu sichernde Verzeichnis in der Default-Konfiguration »C:\Users« ebenfalls per Include-Anweisung anzugeben. Hat der Admin weitere zu sichernde Verzeichnisse mit zusätzlichen Include-oder Exclude-Zeilen angegeben, steht der Verwendung des Clients nichts mehr im Wege.

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Ausgabe /2019