KVM etabliert sich als Standardlösung zur Virtualisierung unter Linux. Der ADMIN-Schwerpunkt hilft beim Bau virtueller Linux-Maschinen, stellt das ... (mehr)

Für Profis

Das Anmelden von einen Windows-Client an der Windows-Resara-Domäne funktioniert ausschließlich mit einer Domänen-fähigen Windows-Version, also beispielsweise nicht mit der Windows 7 Home Edition. Das Umstellen von lokaler Anmeldung auf den Domänen-Betrieb mit einem Klick auf »Einstellungen ändern« im Bereich »Einstellungen für Computernamen, Domäne und Arbeitsgruppe« unter »Systemsteuerung | System und Sicherheit | System« sollte dem Windows-Admin geläufig sein. Allerdings ist auch in den Netzwerkeinstellungen des jeweiligen Clients darauf zu achtem, dass er die DNS-Einträge aus die DNS-Zone der Resara-Domäne auflösen kann. Dazu muss der Resara-Domänen-Controller in den Netzwerkeinstellungen als DNS-Server eingetragen sein. Außerdem muss der Resara-Betreiber auch Administrator auf dem Windows-System werden und die aktuelle Zeit konfigurieren.

Hauptsache: Windows-Dateiserver

Die im Beitrag genannten Small Business Server auf Linux-Basis sind einfach zu charakterisieren: Zentyal und ClearOS sind als typische Alleskönner konzipiert. Der Funktionsumfang lässt sich vom Administrator gezielt an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Beide bieten zur Verwaltung ein Webinterface und sind in einer Community-, sowie in diversen kommerziellen Versionen verfügbar. Die Oberfläche des auf Red Hat (CentOS) basierenden ClearOS wirkt professioneller, während die Zentyal-GUI funktional eher an das schlichte Webmin erinnert.

Bei Zentyal wählt der Administrator bereits während der Installation die gewünschten Paketgruppen, kann aber später Funktionen nachinstallieren. ClearOS kommt als Minimalsystem und verlagert sämtliche Funktionen in via Marketplace installierbare Apps. In Sachen Samba 4 (Active Directroy) bietet ClearOS im Augenblick lediglich die Möglichkeit, mithilfe der kommerziellen App "Active Directory Connector" an eine bestehe AD-Domäne anzudocken. Zentyal verspricht die AD-Integration für die kommende Version 3.0, die mit dem Erscheinen dieses Heftes bereits verfügbar sein sollte.

Beim Resara-Server steht Samba 4 beziehungsweise die Realisierung einer Active-Directory-kompatiblen (Windows-)Domäne im Zentrum der Produktphilosophie. Bleibt noch zu erwähnen, dass Resara als einziger Kandidat ein natives Admin-Tool für alle wichtigen OS-Plattformen anbietet und auf ein Webinterface verzichtet. (ofr)

Der Autor

Thomas Drilling ist seit mehr als zehn Jahren hauptberuflich als freier Journalist und Redakteur für Wissenschafts- und IT-Magazine tätig. Er selbst und das Team seines Redaktionsbüros verfassen regelmäßig Beiträge zu den Themen Open Source, Linux, Server, IT-Administration und Mac OSX. Außerdem arbeitet Thomas Drilling als Buchautor und Verleger, berät als IT-Consultant kleine und mittlere Unternehmen und hält Vorträge zu Linux, Open Source und IT-Sicherheit.

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