RAID-Technologie verspricht höhere Performance und mehr Sicherheit beim permanenten Speichern von Daten. Die ADMIN-Redaktion gibt einen Überblick über ... (mehr)

Synology DS 2413+

Die DiskStation 2413+ ist ein topaktuelles Modell, das mit seinen 12 Disk-Slots das obere Ende der Testrange markiert, die wir diesmal ausgewählt hatten. Damit sind immerhin bis zu 48 TByte Speicher realisierbar, der mit einer Erweiterungseinheit Synology DX1211 noch einmal verdoppelt werden kann. Das prädestiniert den NAS-Server schon für eine Verwendung in kleineren Unternehmen oder auch in größeren Abteilungen (Abbildung 3).

Abbildung 3: Konfiguration einer iSCSI-Lun auf der Synology DiskStation 2413+. iSCSI kann parallel zu den NAS-Funktionen verwendet werden.

Zusammen mit dem Modell von QNAP bietet dieser NAS-Speicher die meisten Module zum Nachrüsten von Funktionen, darunter diverse Medien-Server für Audio- und Video-Streams, Backup-Server, Bilderspeicher, LDAP-, Syslog- und DHCP-Server sowie verschiedenste vordefinierte Applikationen von Asterisk bis OpenERP, von Drupal oder Mediawiki, bis Zarafa, vTiger oder Moodle und so weiter. Insgesamt haben wir 15 eigene und über 20 Apps von Drittanbietern gezählt.

Für den Unternehmenseinsatz enthält die DiskStation eine Reihe von Features, die die Verfügbarkeit erhöhen: Alle Platten sind selbstverständlich hot-swappable, zwischen den beiden Netzwerkinterfaces lässt sich ein Failover konfigurieren, und auch die Lüfter können füreinander einspringen. Unter Sicherheitsgesichtspunkten ist der Support für Windows ACLs hervorzuheben, der auf alle Volumes angewandt werden kann, darunter auch AFP, FTP, File Station, NFS und WebDAV.

In Zeiten geringer Last spart die DiskStation dank HDD Hibernation Strom und erhöht die Lebensdauer der Platten.

Iomega StorCenter px6-300d

Die Web-GUI (Abbildung 4) bei Iomega bietet eine Vielzahl an Optionen und ist dabei leicht bedienbar, aber nicht so modular anpassbar wie bei manchen Konkurrenten. Einen Linux-Client gibt es auf Wunsch zusätzlich. Das Betriebssystem LifeLine profitiert vom Know-how des Speichergiganten EMC und wurde speziell für kleine Unternehmen und Heimanwender maßgeschneidert. Mit Blick auf Protokolle, Backup sowie Datenschutz, Dateimanagement und Media-Serving mangelt es nicht an nützlichen Funktionen. Dazu gehört beispielsweise auch ein integrierter Printserver für USB-Drucker.

Abbildung 4: Auch das NAS von Iomega kann mit einer leicht bedienbaren grafischen Oberfläche im Browserfenster glänzen.

Auch Iomega bietet nun (wie QNAP, Synology und andere) eine sogenannte Personal Cloud, was allerdings auch hier nicht viel mehr als ein altbekannter Webzugang ist, der mit einer Synchronisierung oder im Falle von Iomega einer möglichen Replizierung auf ein zweites, geografisch getrenntes StorCenter verbunden ist. Immerhin ist ein derart zentralisierter Speicher im Internet für kleinere Unternehmen oder Außenstellen sicher eine sinnvolle Sache.

Kleine Schwachstellen leistet sich der ansonsten gute NAS-Server bei der IPv6-Unterstützung (fehlt), bei der Speicherkonfiguration, die nur einen Pool mit allen Platten zulässt, beim fehlenden SSH-Zugang und dem ebenfalls fehlenden Zugriff auf die S.M.A.R.T-Daten der Festplatten.

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Ausgabe /2019