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iSCSI-Ziele über virtuelle Disks anbieten

Windows Server 2012 kann nicht nur auf iSCSI-Ziele zugreifen, sondern kann auch selbst virtuelle Festplatten als iSCSI-Ziel im Netzwerk zur Verfügung stellen. Dazu müssen Sie über den Server-Manager mit »Verwalten/Rollen und Features hinzufügen« den Rollendienst »iSCSI-Zielserver« über »Datei- und Speicherdienste/Datei- und iSCSI-Dienste installieren« .

Nach der Installation des Rollendienstes können Sie über den Server-Manager und der Auswahl von »Datei-/Speicherdienste/iSCSI« virtuelle Festplatten erstellen, die als iSCSI-Ziel im Netzwerk konfiguriert werden können. Sie können über den Assistenten, wie überall im Server-Manager, auch auf anderen Servern im Netzwerk virtuelle iSCSI-Ziele erstellen. Damit das funktioniert, muss auf dem entsprechenden Server der Rollendienst iSCSI-Zielserver installiert sein.

Im Rahmen der Einrichtung legen Sie die Größe und den Speicherort der VHD(X)-Datei fest. Außerdem können Sie über den Assistenten steuern, welche Server im Netzwerk auf das iSCSI-Ziel zugreifen dürfen. Mit einem iSCSI-Ziel können Sie auch mehrere virtuelle iSCSI-Festplatten zur Verfügung stellen. Nachdem Sie die virtuellen Festplatten erstellt haben, können Sie über das Kontextmenü die Einstellungen ändern.

Infos

  1. Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8: http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=28972
  2. Veeam Backup Free Edition für VMware und Hyper-V: http://www.veeam.com/free-backup

Der Autor

Thomas Joos ist freiberuflicher IT-Consultant und seit über 20 Jahren in der IT tätig. Neben seinen Projekten schreibt er praxisnahe Fachbücher und Fachartikel rund um Windows und andere Microsoft-Themen. Online trifft man ihn unter http://thomasjoos.spaces.live.com.

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