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Die Rechtevergabe zum Schluss soll sicherstellen, dass das Image von jedem beliebigen Benutzerkonto aus auf den Server mit der FOSS-Cloud-Installation übertragen und auch gelöscht werden kann. Außerdem werden die Attribute bei der Übertragung auf dem Server angeglichen, und die Datei ist nur so in der FOSS-Cloud nutzbar. Anschließend kopiert der folgende Befehl das ISO-Image per »scp« auf den Server der FOSS-Cloud:

scp fbsd9-foss.iso root@192.168.0.8:/var/virtualization/iso-choosable/

Hier ist natürlich die richtige IP-Adresse des Servers anzugeben. »scp« ist im Standardumfang von FreeBSD enthalten.

FreeBSD 9

Die Installation von FreeBSD in einem FOSS-Cloud-Template gelingt mit dem angepassten Image bei FreeBSD 9 in einem Schritt, bei FreeBSD 8 muss zwischenzeitlich noch ein zweites Mal von der DVD gebootet werden. Für FreeBSD wird im Webfrontend der FOSS-Cloud, die nur Linux und Windows kennt, je nach Bedarf eine 32- oder 64-Bit-Linux-Installation gewählt, dieser das Image zugewiesen und dann gebootet.

Die FreeBSD-Installation braucht hier nicht in aller Ausführlichkeit geschildert zu werden. Wichtig ist nur, beim Booten der CD die Virtio-Treiber zu laden. Man sieht den Ladevorgang bereits beim Booten des Kernels, muss dafür aber zu diesem Zeitpunkt schon ein SPICE-Fenster geöffnet haben. Man kann sich aber auch später davon überzeugen, wenn man im ersten Fenster der Setuproutine nicht zur Installation weitergeht, sondern eine Shell öffnet und hier den Befehl »kldstat« aufruft.

Achtung: In dieser Shell ist bei FreeBSD 9.0/9.1 noch keine deutsche Tastaturbelegung eingeschaltet, sodass der Slash (/) auf der deutschen Tastatur mit dem [-] zu erreichen ist. Für den Unterstrich (_) ist [ß] zu drücken (Abbildung 1). Wird hier nur die Datei »kernel« angezeigt, stellt sich die Frage, warum die Treiber nicht eingebunden wurden. Mögliche Gründe können Tippfehler in der »/boot/loader.conf« oder nicht zum Kernel passende Module sein. Im ersten Fall muss man die Treiber manuell mit »kldload« nachladen, im zweiten Fall einen neuen Installationsdatenträger mit den richtigen Dateien schreiben.

Abbildung 1: Alle Treiber wurden wie gewünscht beim Systemstart geladen. Außer den Virtio-Treibern sind dies auch noch die Module für die Linux-Emulation.
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Ausgabe /2020