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Ungewohnt

Die Bedienung von Calibre ist sehr gewöhnungsbedürftig, das Programm besitzt keine Menüs. Gesteuert wird es mit einer Reihe von Icons, die Konfigurationsdialoge öffnen. Neue eBooks werden Calibre durch Drag-and-Drop der Dateien in das Bibliotheksfenster bekanntgegeben und der Metadatendialog durch Druck auf den Schalter »Metadatendaten bearbeiten« aufgerufen. Abbildung 4 zeigt das Programmfenster unter Windows XP, es sieht aber auf allen Plattformen identisch aus. Die untere Hälfte des Metadatendialogs widmet sich dem bereits erwähnten Deckblatt, hier wurde nur eine einfache Grafik ausgesucht, der Schalter »Umschlagbild erstellen« legt ein Umschlagbild in den richtigen Dimensionen mit einem Standard-Calibre-Bild, dem Namen des Autors und des Buchs an. Es ist aber besser, den eigentlichen Entwurf des Titelblatts in einer Grafikanwendung wie beispielsweise Gimp vorzunehmen.

Abbildung 4: Die Metadatenbearbeitung in Calibre unter Windows XP mit dem Hinzufügen des Titels.

Der endgültige Dateiname der ePub-Datei wird von Calibre beim Einsortieren in die Bibliothek nach der eBook-Norm vergeben und besteht aus dem Titel des Buchs, aus den Metadaten und dem Namen des Autors. Die Originaldatei wird von Calibre nicht verändert und ist ab sofort veraltet. Calibre ist auch deshalb wichtig, weil es einen eBook-Reader enthält, in dem man sehr viel besser als mit Sigil das Ergebnis der Arbeiten prüfen kann und weil man die Datei damit in weitere Formate exportiert (Abbildung 5).

Abbildung 5: Der eBook-Betrachter von Calibre (hier unter Mac OS X) ist sehr komfortabel und gibt einen guten Eindruck von der Datei.

Für die Anzeige der Datei gibt es aber viele weitere E-Reader-Emulatoren, darunter eine PC-Version des Sony-Readers [11] und einen Kindle Previewer für PC von [12]. Sehr empfehlenswert ist weiterhin das Mozilla-ePub-Addon von [8], das sogar eine Verwaltung für Online-Bücher enthält. Für den Kindle muss das Buch ins mobi-Format umgewandelt werden. Calibre nimmt die Konvertierung in dieses und weitere Formate problemlos vor.

Jetzt fehlt nur noch die Übertragung auf einen oder mehrere eReader für den endgültigen Test. Das geht auch mit Calibre, manuelles Kopieren ist aber erheblich bequemer, insbesondere wenn die Bücher auf dem Lesegerät strukturiert abgelegt sein sollen.

ePub und MS-Office?

Wer anstelle von Open/Libre Office Microsoft Office als Bürosoftware bevorzugt, sollte trotzdem ebenfalls den hier beschriebenen Weg gehen. Es besteht zwar die Möglichkeit, unter http://www.epubconverter.org kostenlos eine maximal 5 MByte große DOCX- (oder PDF-Datei) online in eine ePub-Datei umwandeln zu lassen, und bei den Sicherheitshinweisen auf der Seite wird auch behauptet, die Dateien würden weder betrachtet noch gespeichert – aber wer will das bei einer Webseite garantieren, aus deren Impressum nicht einmal der Betreiber ersichtlich ist?

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