Mit Hardware-Beschleunigung und schnellem Netz hilft Desktop-Virtualisierung, Administrationsaufwand und Kosten sparen, ADMIN 04/2013 verrät, wie die ... (mehr)

LOGINventory 5

Das Unternehmen Login GmbH bietet mit LOGINventory [3] eine weitere, umfassende und leicht zu bedienende Inventarisierungslösung. Der Funktionsumfang reicht nicht an ACMP heran, dafür ist das Produkt aber auch günstiger. Gleich zu Anfang fällt auf, dass sich das etwa 60 MByte große LOGINventory sehr einfach installieren und in Betrieb nehmen lässt. Die Anwendung ist beim Einsatz von bis zu 20 Computern uneingeschränkt kostenlos.

Auf den Arbeitsstationen benötigt LOGINventory keinen Agenten. Das ist ein grundsätzlicher Vorteil gegenüber ACMP. Dafür kann die Lösung aber auch nicht so umfassende Informationen abrufen, wie ACMP. Zwar kann auch ACMP ohne Agenten scannen, dann fehlen aber auch dort die fortgeschrittenen Funktionen. Der Verbindungsaufbau und die Inventarisierung erfolgt bei LOGINventory immer über das Betriebssystem. Hier ist auf die entsprechenden Einstellungen in der Firewall zu achten.

Subnetz-Scan

Beim ersten Start weist die Software darauf hin, dass noch kein PC in der Datenbank enthalten ist und bietet den sofortigen Scan des Netzwerkes an. Der Scan ist IP-basiert und verwendet das Subnetz des Rechners, auf dem die Anwendung installiert ist. Ohne Konfiguration lassen sich für einzelne Computer die auf ihnen installierten Anwendungen anzeigen, außerdem die verbaute Hardware (Abbildung 5). Auch eine Auflistung aller installierten Anwendungen im ganzen Netzwerk ist möglich. Das Ganze funktioniert nicht nur für Arbeitsstationen, sondern auch für Serverdienste wie Exchange. Grundsätzlich entsprechen die Daten denen von ACMP, sind aber nicht so umfangreich.

Klickt man in der LOGINventory-GUI auf eine Anwendung im Bereich »Pakete« , zeigt das Programm die gescannten Computer an, auf denen die ausgewählte Anwendung installiert ist. Da das Tool bereits Windows 8 und Windows Server 2012 unterstützt, sieht man auch die Windows-8-Apps in der Konsole, nicht nur die herkömmlichen Desktop-Programme. Erfreulicherweise verwendet LOGINventory keine selbstgestrickte Oberfläche, sondern die Microsoft-Managementkonsole. Das erleichtert die Bedienung für Windows-Administratoren, denn sie können in einer Verwaltungsoberfläche bleiben und dort noch weitere Plugins einbinden, was die Übersicht und den Nutzen erhöht.

Neben der Konsole für LOGINventory befindet sich in der Programmgruppe noch die Verknüpfung für LOGINquiry. Mit Hilfe dieses Tools stellt der Administrator ein, welche IP-Bereiche die Anwendung scannen soll und mit welchem Kennwort LOGINventory Verbindung mit den gescannten Computern aufbauen kann. Fehlen dem Tool die Rechte, kann es in der Verwaltungsoberfläche die Daten des jeweiligen Computers nicht anzeigen, weist aber darauf hin, welche Computer es nicht erreichen kann.

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