Der ADMIN 05/13 wirft einen Blick auf die frei verfügbaren Cloud-Frameworks von Eucalyptus über OpenNebula bis OpenStack. Gute Aussichten für skalierbare ... (mehr)

Einschränkungen

Bei all den Vorteilen gibt es auch Einschränkungen im Betrieb einer solchen Umgebung. Offensichtlich ist zunächst einmal, dass alle PDBs einer CDB die gleiche Datenbankversion haben. Weiterhin müssen alle Datenbanken den gleichen Zeichensatz verwenden – verschiedene Zeichensätze sind nicht möglich. Hier bietet sich Unicode an. Um Migrationen nach Unicode einfacher zu gestalten, wurde als neues Feature in der 12c die maximal mögliche Spaltenbreite von VARCHAR2-Spalten von 4 KByte auf 32 KByte erweitert. Fehler, die durch das Erreichen der maximal möglichen Spaltenbreite bei der Konvertierung nach Unicode hervorgerufen wurden, gehören damit der Vergangenheit an.

Parallel dazu gibt es ebenfalls Einschränkungen bezüglich der pro Pluggable Database individuell beeinflussbaren Datenbankparameter. Eine Übersicht der modifizierbaren Parameter kann man mit folgender Abfrage erhalten:

select name from v$parameter where ISPDB_MODIFIABLE ='TRUE' order by 1

Hauptsächlich die Tuning-Parameter wie »OPTIMIZER_***« und »PARALLEL_***« sowie die NLS-Parameter sind individuell pro PDB modifizierbar.

Unterstützung der Cloud-Architektur

Dafür, dass die Multitenant-Architektur mit Container- und Pluggable-Datenbanken in der ersten Version vorliegen, ist die Unterstützung durch die Oracle-Werkzeuge bereits weit fortgeschritten. So ist die Pluggable Database vollständig RAC-fähig, der RMAN ist in der Lage, Backups und Wiederherstellungen auf Ebene der PDB vorzunehmen – dies bei Wiederherstellungen sogar bis hinunter zu Tabellen – und die Integration in Standby-Datenbanken mit Data Guard wird ebenfalls unterstützt. Einzige Einschränkung bei Data Guard ist, dass ein Schwenk nur auf Ebene des Containers möglich ist und eine automatische Integration einer neuen PDB auf der Standby-Seite nur in Verbindung mit der zusätzlich kostenpflichtigen Active-Data-Guard-Option möglich ist.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Ausgabe /2020