ADMIN 11/13 stellt die besten Lösungen vor und klärt, ob Browser-Plugins, Anonymisierer sowie Verschlüsselung wirklich helfen. Weitere Themen: Small ... (mehr)

Datenbankreplikation

Die Datenbankreplikation kann die Verfügbarkeit der betreffenden Datenbank ebenfalls verbessern und die Notfallwiederherstellung (Disaster Recovery) der Daten ermöglichen. Die Replikation im SQL Server basiert auf dem Veröffentlichen-Abonnieren-Modell. In diesem Modell kann ein primärer Server, der Verleger, seine Daten oder eine Untermenge der Daten an mindestens einen sekundären Server, den Abonnenten, weitergeben. In SQL Server 2012 kann die Veröffentlichungsdatenbank einer AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe angehören.

Der größte Vorteil der Datenbankreplikation ist ihre Flexibilität. Der SQL Server kann bei Bedarf auch eine Untermenge einer Datenbank veröffentlichen. Zudem lassen sich verschiedene Serverinstanzen mit separaten Indizes versehen. Dadurch kann man die Replika etwa mit der Erstellung detaillierter Berichte beauftragen und gleichzeitig den Produktionsserver entlasten. Der größte Nachteil der Datenbankreplikation besteht in der beachtlichen Komplexität, die ein großes Potenzial für Fehler enthält.

Log-Versand

Beim Log-Versand schreibt der primäre Datenbankserver eine Sicherheitskopie seiner Transaktions-Logs auf ein gemeinsam genutztes Volume. Auf dieses Volume können dann andere Datenbankserver an einem entfernten Standort zugreifen, um die Logs abzuholen und daraus die betreffende Datenbank lokal wiederherzustellen. Benutzer können an diese wiederhergestellten Datenbanken Abfragen senden. Die Wiederherstellung und die Abfragen dürfen allerdings nicht gleichzeitig erfolgen; vor der Wiederherstellung müssen alle laufenden Abfragen zwangsbeendet werden. Der Log-Versand bietet eine robuste Methode der Datenbankwiederherstellung im Notfall.

Den Log-Versand unterstützen die Editionen Enterprise, BI, Standard und Web von SQL Server.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2020