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Ausblick

Al'exa ist noch ein sehr junges Projekt. Schon die ersten umgesetzten Projekte zum Monitoring von Applikationen wie etwa SAP- oder Java-Applikationen über Citrix-Terminal-Server lassen das Potenzial von Al'exa erkennen. Pro Test-Case mittlerer Komplexität ist bei Anwenderunternehmen erfahrungsgemäß mit einem Aufwand von maximal ein bis zwei Manntagen zu rechnen. Komplexe Test-Cases können auch fünf Arbeitstage in Anspruch nehmen.

Die Test-Cases können dann 24x7 über ein ganzes Jahr kontinuierlich ausgeführt werden und lassen die IT-Abteilung umgehend erkennen, wenn Applikationen nicht mehr die Performance liefern, die benötigt wird.

Interessant kann der Einsatz von Al'exa auch in Cloud-Umgebunen oder bei Outsourcing-Projekten sein, in denen Performance-SLAs eingehalten werden müssen. Außerdem kann Al'exa schließlich auch dazu genutzt werden, um festzustellen, ob der Outsourcing-Partner die SLAs bei der Performance der Applikationen etwa über Citrix einhält.

Hinsichtlich Citrix wurde im Rahmen eines Anwendungsprojektes auch die Idee geboren, dass Al'exa eigenständig erkennen sollte, welche Applikationen dem Anwender zur Verfügung stehen. Sie könnten dann automatisiert gestartet werden. Dadurch hätte die IT-Abteilung die Sicherheit, dass die Anwendungen über Citrix aktiviert werden können und der Test-Case nicht mehr erstellt werden muss. Die besten Ideen sind bis dato stets bei konkreten Einsätzen entstanden. Es bleibt zu hoffen, dass sich rund um Al'exa über die Zeit eine große und noch lebendigere Community entwickelt, die Anwendungsbeispiele und Entwicklungsideen für die Erweiterung des Projektes einbringt.

Autor

Alan Pipitone ist Projektleiter und Chefentwickler von Al'exa. Interessierte Entwickler können direkt mit dem Projektleiter oder mit dem NetEye-Team von Würth Phoenix, das die Initiative bereits umfassend unterstützt, in Kontakt treten http://2.

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