Drahtlose Netzwerke sind überall: Zu Hause, im Café und in der Firma. Im Gegensatz zu Kabelnetzen verliert der Admin bei WLANs allerdings schnell die ... (mehr)

Fazit

Docker erweitert LXC um eine ganze Reihe nützlicher Features, die die Software deutlich attraktiver machen. Die Entwickler der Lösung richten Docker zwar maßgeblich auf die Anforderung aus, Anwendungen im Container-Format schnell und einfach verteilen zu können, sodass sie auf jedem System sofort lauffähig sind. Doch in der Realität dürfte Docker vor allem für jene Setups interessant werden, in denen zwar Virtualisierung gewünscht ist, jedoch nicht der Overhead eines zur Gänze virtualisierten System.

Hier erlaubt Docker einen attraktiven Mittelweg – es kommt ja auch nicht von ungefähr, dass die Software viele Fans hat und gerade einen ziemlichen Hype erlebt. Gerade in der Kombination mit einem schlanken OpenStack-Setup könnte sich Docker zu einem wirklich nützlichen Werkzeug für viele Aufgaben entwickeln. Viele praktische Tools bringt es dafür jedenfalls bereits jetzt mit.

Allerdings müsste für ein funktionstüchtiges Setup der Docker-Treiber von OpenStack Nova einen funktionstüchtigen Zustand erreichen und sollte dabei auch keine Software aus der grauen Vorzeit voraussetzen. Wer Docker ohne Anbindung an Frameworks wie OpenStack betreiben will, findet allerdings schon heute ein verlässliches Werkzeug.

Verlässlich vor allem deshalb, weil die Docker-API sehr vielseitig ist und beispielsweise neben den bereits erwähnten Features auch eine nahtlose Anbindung an Automatisierungs-Tools wie Puppet und Chef ermöglicht. Alles in allem hat Docker also echte Chancen, Admins Darling zu werden. Einen näheren Blick ist es auf alle Fälle wert.

Der Autor

Martin Gerhard Loschwitz arbeitet als Principal Consultant bei hastexo. Er beschäftigt sich dort intensiv mit Hochverfügbarkeitslösungen und pflegt in seiner Freizeit den Linux-Cluster-Stack für Debian GNU/Linux.

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