Im Test: Open Source-Groupware Tine 2.0 Collin auf UCS 3.2

Freie Zeiteinteilung

Bei der Suche nach einer Groupware richten sich die ersten Blicke fast immer auf Microsoft Exchange. Doch der Preis und der administrative Aufwand schrecken gerade kleinere Unternehmen oft ab. Alternativen gibt es genug – etwa das Open Source-Projekt Tine 2.0. Mit dem aktuellen Release erfolgte die Integration in den Univention Corporate Server. Wie hier der Funktionsumfang aussieht und ob die Lösung ausgereift ist, haben wir uns für Sie angesehen.
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Der Univention Corporate Server (UCS) ist ein Produkt der Bremer Univention GmbH. Es handelt sich um ein auf Debian Linux basierendes Serverbetriebs- und Managementsystem mit Active Directory-Funktionen und App Center. Das als Open Source verfügbare System soll laut Hersteller eine wirtschaftliche und bewährte Alternative zu Serverumgebungen von Microsoft darstellen. Tine 2.0 soll im neuesten Release namens Collin nun ebenfalls das Active Directory unterstützen – eine gute Basis für die Zusammenarbeit beider Werkzeuge. So ist die Software seit Anfang des Jahres auch im App-Store von Univention zu finden und lässt sich mit wenigen Klicks installieren.

 

Bei Tine 2.0 handelt es sich um eine webbasierte Collaboration-Software, die klassische Groupware-Funktionalitäten mit prozessorientierten Anwendungen wie einem CRM-System, einer Zeiterfassung und einer Personalverwaltung in einer Anwendung im Browser vereint. Tine 2.0 als reine Groupware zu bezeichnen, greift jedoch zu kurz, ist die Plattform doch in erster Linie ein Webmail-Client wie zum Beispiel Horde. Die Software setzt dafür einen installierten IMAP-Mailserver voraus. 2.0 steht übrigens nicht für eine Versionsnummer, sondern deutet auf den Einsatz von Web 2.0-Techniken, die ein modernes Bedienkonzept im Stil einer Desktop-Anwendung ermöglichen sollen.

 

E-Mails, Kalender und Adressbücher synchronisieren sich mit iOS- und Android-Smartphones. Native Clients verbinden sich über die Schnittstellen WebDAV, CalDAV und CardDAV. Dateien und Dokumente lassen sich mit einem ownCloud-Client verwalten. Das Paket ist komplett in PHP unter Einsatz des Zend-Frameworks geschrieben und setzt zum Speichern der Daten eine SQL-Datenbank ein. Im IMAP-Bereich arbeitet Tine 2.0 mit Cyrus, Dovecot und Dbmail gut zusammen. Andere Pakete unterstützt der Hersteller noch nicht. Bei SMTP steht derzeit nur Postfix zur Auswahl.

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Ausgabe /2019