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Agenten im Griff

Dank der NetXMS-Agenten, die für nahezu alle relevanten Plattformen verfügbar sind, ist die Überwachung der wichtigsten Infrastrukturkomponenten einfach und zuverlässig möglich. Für den Einsatz von Agenten sprechen verschiedene Gründe. Dank der zentralen Administration ist es einfach, Änderungen der Agenten-Konfiguration über die NetXMS-Konsole vorzunehmen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit, über die Agenten Kommandos auf den Hosts als Reaktion auf bestimmte Ereignisse auszuführen.

Agenten besitzen zwei Konfigurationsdateien: eine Master- und eine optionale zusätzliche Konfigurationsdatei. In der Agenten-Konfigurationsdatei können Sie eine Fülle weiterer interessanter Einstellungen vornehmen. Mit dem Parameter “Actions” legen Sie Aktionen fest, die über den Managementserver ausgeführt werden können. Wenn Sie mehrere Server verwenden sollten, können Sie mit dem Parameter “ControlServers” eine Server-Liste anlegen, die Agenten-Aktionen und Änderungen der Agenten-Konfiguration ausführen dürfen. Vollzugriff haben die Systeme, die Sie mit dem Parameter “MasterServers” spezifizieren. Natürlich können Sie auch die Verbindung zwischen Agents und NetXMS-Server absichern, Timeout-Werte bestimmen und Sub-Agents laden.

Bild 5: NetXMS gewährt Ihnen mit seinen grafischen Auswertungen tiefe Einblicke in die IT-Infrastruktur.

NetXMS für Fortgeschrittene

Wie es sich für eine professionelle Monitoring-Umgebung gehört, verfügt NetXMS auch über eine Benutzer- und Gruppenverwaltung, mit der Sie Monitoring-Aufgaben delegieren können. Der Zugriff auf die Benutzerverwaltung erfolgt mit dem Menübefehl “Configuration > User Manager”. Dort erzeugen Sie am einfachsten mit einem Rechtsklick einen neuen Benutzer oder eine neue Gruppe. Benutzer und Gruppen sind in NetXMS nichts anderes als Objekte, denen Sie über die Registerkarte "System Rights“ die notwendigen Rechte zuweisen.

Ein weiteres Highlight von NetXMS sind die sogenannten Dashboards. Diese Cockpit-ähnlichen Ansichten können Sie selbst anlegen und dabei verschiedene Visualisierungskomponenten aus unterschiedlichen Quellen kombinieren. Derlei Darstellungen erlauben Ihnen einen schnellen Blick auf den Zustand des Netzwerks. Bei einer Erstinstallation existiert kein Dash-board, kann aber über die Objektleiste erstellt und dann über die Dashboard-Eigenschaften mit den geeigneten Elementen belebt werden.

Mit den sogenannten Business Services steht Ihnen ein Werkzeug zur Überwachung logischer Services zur Verfügung. Bei E-Mail-Diensten, einer Website oder einer Server-Farm kann es sich beispielsweise um eine logische Einheit handeln. In einem Business Service können Sie verschiedene Komponenten und Dienste bündeln. So ließe sich beispielsweise der Service “Internetdienste der Firma” als Zusammenschluss von E-Mail-, FTP- und Webservern anlegen. Mögliche Einsatzbereiche sind die interne Qualitätssicherung oder externes SLA-Monitoring. Auch Business Services werden über die Objektverwaltung angelegt und konfiguriert.

Bild 6: Der NetXMS-Client kann auf Android-Mobil­geräten eingesetzt werden und bietet eine solide Grundfunktion für typische Überwachungsaufgaben.
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Ausgabe /2019