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Datensammler losgelassen

Was NetXMS bei der automatischen Erkennung identifiziert und was nicht, bestimmen Sie maßgeblich über die Discovery-Einstellungen, auf die Sie mit dem Menübefehl “Configuration / Network Discovery” zugreifen. Das Discovery-Modul kann in zwei Modi ausgeführt werden: aktiv und passiv. Im passiven Modus bezieht NetXMS die Informationen über neue Hosts aus ARP- und Routing-Tabellen. Im aktiven Modus verteilt die Umgebung ICMP Echo Requests an alle IP-Adressen des angegebenen Bereichs. Die Hosts, die auf diese Requests reagieren, werden der Host-Datenbank hinzugefügt.

NetXMS versucht zu allen gefundenen Clients Informationen per SNMP oder über einen NetXMS-Agent zu erlangen. Über Filter können Sie das Einlesen beschränken. Dabei können Sie beispielsweise Adressbereiche und Subnetze ausschließen.

Standardmäßig ist bei einer Neuinstallation die automatische Erkennung deaktiviert. Um die Netzwerküberwachung zu vereinfachen, sollten Sie in den Discovery-Einstellungen mit “Active and passive” beide Erkennungsmethoden aktivieren. Auch die Verwendung eigener Skripte ist in NetXMS vorgesehen. Net-XMS kann sogar selbst Filter-Skripte mit drei verschiedenen Regeln generieren, die Hosts einlesen, auf denen beispielsweise NetXMS- oder SNMP-Agenten ausgeführt werden. Nachdem Sie Änderungen an der Netzwerkerkennung vorgenommen haben, klicken Sie auf das Speichern-Symbol in der rechten oberen Ecke der Registerkarte “Network Discovery”.

 Events verarbeiten

Neben dem Einlesen von netzwerk- und systemspezifischen Ereignissen ist deren Auswertung die zweite wichtige Aufgabe von NetXMS. Das sogenannte Event Processing bestimmt, wie das System auf einzelne Ereignisse reagiert.

Die Monitoring-Umgebung kann sich verschiedener Quellen bedienen: Polling-Prozesse, SNMP Traps und Daten von Drittanwendungen. Alle eingehenden Ereignisse werden dem Event-Prozessor zugeführt, der Event für Event entgegennimmt und es mit einer Event Processing Policy vergleicht. Je nachdem, was diese Regel vorgibt, wird ein Alarm ausgelöst oder eine Aktion ausgeführt. Zunächst könnte man vermuten, dass die chronologische Verarbeitung sich als Flaschenhals erweisen würde, doch ist er auf die zügige Verarbeitung spezialisiert und alle womöglich anschließenden Aktionen werden von separaten Prozessen ausgeführt.

Bild 4: Die Auto-Discovery-Funktion muss zunächst in den NetXMS-Einstellungen aktiviert und konfiguriert werden.
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Ausgabe /2018