Im Kurztest: Cortado Workplace

Cloud-Speicher mit Pfiff

Cortado hat sich bislang einen Namen in den Bereichen Enterprise Mobility und Drucklösungen gemacht. Doch bietet das Berliner Unternehmen auch einen durchaus smarten Cloud-Speicher an. Dieser erlaubt unter anderem das Teilen von Dateien und bietet eine Vorschau für Office- und PDF-Dokumente. Natürlich darf auch das Thema Drucken nicht fehlen. Welche Funktionen Cortado Workplace noch mitbringt und wo es hakt, haben wir für Sie getestet.
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Cortado, bisher eher bekannt für Enterprise Mobility, Drucklösungen, Virtualisierung und BYOD, bietet mit Cortado Workplace nun einen Cloud-Speicher an. Die ersten 10 GByte des bei Amazon S3 in Irland gehosteten Speichers sind kostenfrei. Damit unterliegen die Daten zumindest dem europäischen Datenschutz. Kostenpflichtig erweitern lässt er sich auf 50 und 100 GByte.

Nur mit HMTL5

Für unseren Test registrierten wir uns zunächst kostenlos, wonach wir uns über die Webseite einloggten. Der Web-Client setzt komplett auf HTML5 und damit auf die aktuellen Browser. Die Entwickler machen dabei so intensiv von HTML5-Funktionen Gebrauch, dass Browser, die sich nicht ganz an die Konventionen halten, auch nicht alle Funktionen bereitstellen. So ergaben sich im Test mit dem Internet Explorer 11 einige Einschränkungen, die Firefox 30 und Chrome 35 nicht zeigten.

Die Oberfläche ist sehr übersichtlich und glänzt durch ihren minimalistischen Stil. Auf der Home-Seite sahen wir die zwei Bereiche "Mail" und "myDocuments". Insgesamt fiel uns durchgängig negativ auf, dass die gesamte Kommunikation der Plattform – sei es in Dialogen, E-Mails und Dokumenten – immer in Englisch war. Für ein deutsches Unternehmen, das deutsche Kunden bedient, sollte zumindest auch Deutsch als Sprache auswählbar sein.

Benutzerfreundliche Bedienung

Cortado Workplace bietet gegenüber anderen Cloud-Speichern einige gut durchdachte und hilfreiche Funktionen, darunter etwa die Mail-Ordner. Hier legt die Plattform die Daten ab, die wir mit der für Workplace registrierten E-Mailadresse als Absender an eine zentrale Adresse des Anbieters sandten. Aufgrund des eindeutigen Absenders landeten die Daten in unserem Mail-Ordner. Damit senden Nutzer zum Beispiel von unterwegs Daten zu Workplace und sortieren diese später in die

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Ausgabe /2019