Newsmeldungen im Wandel der Zeit

Dünne Platten und schmale Leitungen

Bei jedem Admin-Stammtisch leuchten die Augen, wenn die Runde auf IT-Nostalgika zu sprechen kommt. Sagenhaft große 20 GByte-Platten, EGA-Karten und BNC-Verkabelung sind dann nur einige der ausgetauschten Schlagwörter. Ein Blick zurück in unsere Heft-News von 2004 lässt erahnen, dass wir heute zwar technisch einen großen Schritt nach vorn gemacht haben, manche Dinge aber scheinbar nie aus der Mode kommen. Doch sehen Sie selbst.
Der Trend zu Bring your own Device hat sich nicht selten zu einem Albtraum für IT-Abteilungen entwickelt. Zwar sind die Devices oft smart und einfach in der ... (mehr)

REO 1000

Backup Appliances wie die REO 1000 gibt es noch heute. Und sogar deren Hersteller, Overland Storage, existiert noch. Etwa denselben Zweck erfüllt aktuell der SnapServer DX1, ebenfalls auf 1U und äußerlich gar nicht so unähnlich. Das Innenleben unterscheidet sich jedoch beträchtlich: Während im alten Gerät insgesamt gerade mal 1 TByte an Daten Platz fanden, dürfte jeder Admin die Appliance nun wohl mindestens mit 2 TByte-Platten bestücken, macht bei vier HDs satte 8 TByte Bruttokapazität. Die damals verbauten Hard Drives entsprachen zudem nur dem Standard SATA I mit maximal 1,5 GBit/s. Nicht gerade viel. Üppig war hingegen der Preis – rund 5.000 US-Dollar waren für den knappen Speicherplatz auf den Tisch zu legen.

Micropoint

Etwas ulkiger in ihrer äußeren Erscheinung mutet die E-Mail-Appliance von Mirapoint an. Vor allem beim Anblick des dicken Festplatten-Arrays stellt sich wohl jeder Admin die Frage, wie viele E-Mails denn um Himmels willen auf diesem Gerät gespeichert werden sollten. Ziemlich revolutionär erscheint jedoch noch heute die Cluster-Funktionalität der Appliance, mit der sich schon damals zumindest in der Theorie ein Failover realisieren ließ. Dies hatte jedoch seinen Preis – auch wenn die Meldung nur einen Beispielpreis nennt, dürfte das Produkt wohl mindestens im oberen fünfstelligen Bereich unterwegs gewesen sein. Dafür unterstützte der formschöne Rack-Kasten dann immerhin auch die putzigen PDAs und "drahtlose Endgeräte". Süß!

ISDN

Nur auf den ersten Blick aus der Zeit gefallen zu sein scheint der "Sprinter" von Optilab, der einen ISDN-S0-Bus durchs lokale Netzwerk tunnelt, um die sagenhafte Maximalgeschwindigkeit von ISDN – 288 Kbit/s

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