Workshop: Profilmanagement unter App-V 5

Nichts geht ohne Profil

Während in älteren Versionen von App-V die Verwendung einer Profilmanagement-Werkzeugs nett, aber nicht essenziell war, hat sich das Blatt mit App-V in Version 5 deutlich gedreht. Sofern Administratoren keine reine Fat Client-Umgebung betreuen, dürften sie um den Einsatz einer Profilmanagement-Software zur Unterstützung der App-V-Implementation kaum herumkommen. Dieser Workshop untersucht die Profilmanagement-Anforderungen unterschiedlicher App-V 5-Infrastrukturen.
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Wir fassen in diesem Artikel mit den Begriffen "Profilmanagement" und "UEM" Tools zusammen, die grundsätzlich in der Lage sind, gezielt Benutzerkonfigurationen von einer Maschine oder einer Sitzung in eine andere zu übertragen, und über die Fähigkeiten von reinen servergespeicherten Profilen und Ordnerumleitung hinausgehen – das Stichwort hier ist "gezielt". Wenn so eine Lösung darüber hinaus Einfluss auf die Benutzerumgebung nehmen kann, also beispielsweise Laufwerke verbindet oder Applikationsicons einblendet, verdient sie grundsätzlich den Titel Profilmanagement.

Konfigurationsdaten in App-V 5

In der guten alten App-V 4-Zeit war das Leben noch einfach: Praktisch alle Konfigurationsänderungen, die während der Nutzung einer Applikation vorgenommen wurden, legte der App-V-Client im (servergespeicherten) Appdata-Ordner in einer PKG-Datei ab. Davon gab es nur ein paar Ausnahmen, die in den meisten Fällen vernachlässigbar (aber in Spezialfällen umso härter adressierbar) waren.

Mit App-V 5 strebt Microsoft eine stärkere Ausprägung von Standards auch in der Applikationsvirtualisierung an. Dieser "same-as-local"-Ansatz begründet einige der hervorragenden neuen Eigenschaften von App-V, insbesondere die deutlich bessere Integration mit dem lokalen Betriebssystem. Auf der anderen Seite brachte diese Annäherung an das klassische Applikationsverhalten einige Neuerungen mit sich, die sich recht unangenehm auswirken können.

Auch in der 5er-Version speichert App-V natürlich vom Anwender initiierte Änderungen nicht im maschinenweiten Paket-Cache (unter "ProgramData"), sondern legt diese Änderungen separat ab. Für diesen Prozess hat sich das Kürzel "COW" (Copy-on-write) etabliert. Zunächst gibt es ein paar grundsätzliche COW-Ausschlüsse – insbesondere werden von ausführbaren Dateien keine Kopien erzeugt,

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