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»Mitarbeiter muss man schulen, damit sie bösartige E-Mails erkennen«

Arbeiten, wo andere Urlaub machen, heißt es für IT-Administrator Pierre Pabst tagtäglich. Seit 44 Jahren gibt es das Südsee-Camp in der Lüneburger Heide, einen Familien-Campingplatz mit vielen Attraktionen und einem großen Angebot an Freizeitaktivitäten. Zum Unternehmen gehören darüber hinaus ein Busreiseunternehmen, ein Spaßbad sowie ein Caravan-Handel mit Camping Outdoor-Shop. Um die unterschiedlichen Unternehmensbereiche erfolgreich zu verwalten, ist neben einer großen Flexibilität auch eine durchdachte und gute IT-Infrastruktur notwendig, für die Pierre Pabst (38) als Leiter der Abteilung verantwortlich zeichnet.
Allen Unkenrufen zum Trotz ist die E-Mail nach wie vor das Kommunikationsmedium Nummer eins im Unternehmen. Deshalb geben wir in der Februar-Ausgabe eine ... (mehr)

Pierre Pabst, IT-Administrator

Geburtstag: 14. Juli 1976Admin seit: 6 JahrenHobbys: MMOs, Schlagzeug spielen, Familie- Ausbildung zum Kommunikationselektroniker Fachrichtung Telekommunikation bei Siemens. Weiterbildung zum European Webmaster.- Heute Leiter der EDV-Abteilung und Administrator.- Schwerpunkt auf einer Vielzahl von Microsoft-Systemen. Daneben auch Linux-Systeme.

Warum sind Sie IT-Administrator geworden?

Meine IT-Begeisterung begann mit meinem ersten C64 und seitdem haben mich Computer nicht mehr los gelassen. Der Job ist spannend, weil die Technik sich permanent verändert, es gibt stets etwas Neues, um das wir Administratoren uns kümmern müssen.

Welche Aspekte Ihres Berufs machen Ihnen am meisten Spaß und welche weniger?

Dokumentation gefällt mir schon mal nicht. Und sonntags um 7:30 Uhr macht kein Supportfall großen Spaß. Aber in der IT gibt es jeden Tag etwas Neues zu entdecken und zu lernen. Ich muss stets am Ball bleiben, aber das gefällt mir sehr gut.

Würden Sie deshalb auch einem jungen Menschen raten, Administrator zu werden?

Ein Kollege sagte mal zu einem Praktikanten: "Wenn du gewillt bist, bis ins hohe Alter in deinem Beruf jeden Tag etwas Neues zu erlernen, bist du in der IT richtig. Sonst musst du Bäcker werden, deine Rezepte auswendig lernen und jeden Tag dieselben Brötchen backen."

Apropos Neues: Nutzen Ihre Mitarbeiter schon Cloud-Dienste für den Datenaustausch?

Wir haben für den Datentausch eine OwnCloud errichtet. Der Zugriff darauf ist über einen VPN-Tunnel allerdings nur einem sehr kleinen Personenkreis möglich. Ansonsten wird der Versand von Daten an externe Firmen meist über einen FTP geregelt, wo verschlüsselte Dateien hinterlegt werden.

Und wie sieht es mit VoIP aus?

In einem unserer Standorte ist eine

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Ausgabe /2018