Allen Unkenrufen zum Trotz ist die E-Mail nach wie vor das Kommunikationsmedium Nummer eins im Unternehmen. Deshalb geben wir in der Februar-Ausgabe eine ... (mehr)

Klare Architektur

Das Archivierungsprogramm, das auf Windows, Linux, Solaris, BSD und OS X läuft, legt die Mails inklusive aller Header in gezippten Archivfiles direkt im Dateisystem ab und kommt somit ohne Datenbank aus. Die Dateien werden mit Triple-DES verschlüsselt. Um Festplattenplatz zu sparen, wird der Anhang von Mehrfachmails nur einmal gespeichert.

MailArchiva

 

MailArchiva

http://www.mailarchiva.de/

 

MailArchiva kann 45 Tage kostenlos getestet werden. Unternehmen mit 20 Mailboxen oder weniger können die Software kostenlos einsetzen. Die Lizenzierung erfolgt pro Mailbox, 25 Mailboxen müssen mindestens bestellt werden zu einem Preis von 559 Euro. Erweiterungslizenzen können in 10er-Schritten gekauft werden. Bei einem Neukauf kommen noch 20 Prozent Maintenancegebühren für das erste Jahr hinzu.

 

http://www.it-administrator.de/downloads/datenblaetter

 

Installationsaufwand

9

Funktionsumfang

9

Bedienkomfort

8

Integrationsmöglichkeiten

8

Dokumentation

8

Gesamtbewertung

       8,4

Die archivierten Daten werden dabei in logischen Volumes organisiert. Diese können nach Wunsch segmentiert und auf unterschiedlichen Storagesystemen abgelegt werden. Die Authentifizierung von Usern kann über OpenLDAP, Active Directory oder Google Apps erfolgen, bei rollenbasierter Zugangskontrolle.

Schmerzfreie Installation

Die Installation ist gut gelöst. In nur drei Schritten gelangt der Administrator zu einem lauffähigen System: Das heruntergeladene Tar-Archiv packt er aus, führt mit »./install« die Setuproutine aus, bestätigt die Lizenz und beantwortet die Frage nach der Max Heap Size: für den Testbetrieb genügen hier 256 MByte. Die Installationsroutine startet den Hauptprozess automatisch. Dieser kann später mit »/etc/ init.d/mailarchiva« gestartet oder gestoppt werden. Anschließend ist das Login in die Webkonsole möglich unter der Adresse »http://Servername:8090« . Die erste Anmeldung als Administrator erfolgt mit dem Usernamen "admin" und – entgegen der Dokumentation – mit dem automatisch gesetzten Passwort "admin".

Nach dem ersten Login empfiehlt sich, zunächst das Masterpasswort des Administrators unter dem Menüpunkt "anmelden" zu ändern – das System verweigert sonst jegliche administrativen Änderungen. In unseren Tests klappte das allerdings erst, nachdem der Tester eine leere Datei server.conf im Pfad »/usr/local/mailarchiva/server/webapps/ROOT/WEB-INF/conf« angelegt hatte. Als Nächstes sollte der Administrator das Verschlüsselungspasswort im Menüpunkt "Speichergruppen" erstellen, das für das Verschlüsseln sämtlicher Archive mit dem Blowfish-Algorithmus verwendet wird.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019