Editorial

Jenseits der tiefhängenden Früchte

Das Thema 'Servervirtualisierung & Cloud' steht auf der Agenda des IT-Administrator im Mai. So lesen Sie unter anderem, wie einfach sich OpenStack mit Mirantis ... (mehr)

Liebe Leser,

bei vielen IT-Verantwortlichen treiben Disaster Recovery und Ausfallsicherheit neue Virtualisierungsprojekte, wie eine aktuelle Forrester-Umfrage zeigt. Dabei wird der Nutzen von Virtualisierungsvorhaben zunehmend durch eine verbesserte Ausfallsicherheit der IT-Infrastruktur bestimmt. Weitere Punkte auf der Virtualisierungsagenda sind die bekannten, tiefhängenden Früchte der Serverkonsolidierung: bessere Kapazitätsauslastung, geringe Kosten für Hardware und Kühlung sowie Skalierbarkeit. Ohne Frage kann ein Unternehmen, das noch keinen Hypervisor im Haus hat, hier Kosten reduzieren.

Doch bei einer Quote von mittlerweile etwa 70 Prozent virtualisierter Server dürfte dies eher die Ausnahme bilden. Und wie sich zeigt, sind die Früchte nicht ganz so leicht zu pflücken, will der IT-Verantwortliche Clients, Storage oder das Netzwerk virtualisieren. Interessanter ist da schon, dass ein nicht unwesentlicher Anteil der IT-Abteilungen mit seinen Virtualisierungsprojekten durch neue Funktionalitäten die Basis für neue Prozesse schaffen will. Zwar macht Virtualisierung es den IT-Abteilungen einfach, ihre Budgets zu optimieren. Doch es sind erst die auf Virtualisierung aufbauenden Methoden, die Unternehmen den wahren Ertrag dieser Technologie einfahren.

Ein Nutzen, der über die reine Kostenreduktion hinausgeht und IT-Abteilungen in die Lage versetzt, durch Agilität und Automatisierung aktiv in die Wertschöpfung des Unternehmens einzugreifen. Die Basis bildet dabei eine gut geplante Virtualisierung, die den IT-Betrieb nachhaltig vereinfacht – wie es beispielsweise unser Beitrag zu den Best Practices der SAN-Anbindung unter vSphere ab Seite 82 zeigt. Denn erst dann werden Kapazitäten frei, die es erlauben, neue Dienste oder Features einzubringen.

Und dann erwartet den Admin die nächste Herausforderung: eine einheitliche Managementschicht über unterschiedliche Server, Betriebs- und Speichersysteme. OpenStack, dessen neues Release wir ab Seite 70 vorstellen, ist hier derzeit bei vielen Admins das beliebteste Werkzeug. Aber auch VMware verspricht mit seiner VMware vRealize Operations-Suite (Seite 16) über neue analytische Features, mehr aus der virtualisierten Umgebung herauszuholen. Egal, welchen Weg Sie gehen, in einer so optimierten Infrastruktur verfügen Sie über alle Werkzeuge, auch die Früchte aus der Baumkrone zu ernten.

Viel Freude beim Lesen!

John Pardey,

Chefredakteur

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

Editorial

Artikel der Woche

Setup eines Kubernetes-Clusters mit Kops

Vor allem für Testinstallationen von Kubernetes gibt es einige Lösungen wie Kubeadm und Minikube. Für das Setup eines Kubernetes-Clusters in Cloud-Umgebungen hat sich Kops als Mittel der Wahl bewährt. Wir beschreiben seine Fähigkeiten und geben eine Anleitung für den praktischen Einsatz. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Container

Wie setzen Sie Container ein?

  • Gar nicht
  • Docker standalone
  • Docker mit Kubernetes
  • Docker mit Swarm
  • Docker mit anderem Management
  • LXC/LXD
  • Rocket
  • CRI-O auf Kubernetes
  • Container auf vSphere
  • Andere (siehe Kommentare auf der Ergebnisseite)

Google+

Ausgabe /2018

Microsite