Im Test: Netgear ProSAFE M6100

Viel Switch für wenig Geld

Wenn es um das Thema professionelle Switche geht, hat der IT-Profi üblicherweise zwei Namen im Kopf: Cisco oder hp. Beide Anbieter haben sich über die Jahre ihren festen Platz am Netzwerkfirmament erobert. Doch nicht immer muss es ein Bolide aus diesen Häusern sein, wie Netgear mit seinem ProSAFE M6100 Chassis-Switch beweist. Das Gerät überzeugte im Test.
Open Source-Software findet in immer mehr Unternehmen und Behörden ihren Einsatz. Im Juli widmet IT-Administrator daher seinen Heftschwerpunkt der quelloffenen ... (mehr)

Mit der ProSAFE M6100 Chassis Switch-Serie will Netgear vor allem durch eine auffallend günstige Preisgestaltung und eine umfassende Ausstattung auf sich aufmerksam machen. Laut eigenen Angaben ist es mit dem All-in-One-Chassis erstmalig gelungen, einen Switch für unter 10.000 US-Dollar auf den Markt zu bringen, der bei 4 Höheneinheiten im Rack im 19 Zoll-Format eine möglichst hohe Dichte an GBit-(Access Layer) und 10 GBit-Ports (Distribution Layer) bietet.

Professionelle Ausstattung

Mit der neuen ProSAFE M6100 Chassis-Switch-Serie möchte Netgear seinen Kunden ein professionelles Switching-System an die Hand geben, ohne die sonst übliche Komplexität und als Alternative zu stapelbaren Switches. Von der Ausführung her sieht der Hersteller den Einsatz sowohl im Core- als auch im Edge-Bereich vor. Die maximalen Leistungsreserven des stabilen und im klassischen Switch-Design gearbeiteten Geräts seien, so der Anbieter, insgesamt ausreichend. In Zahlen ausgedrückt bietet das System mehr als 1,4 TBit pro Sekunde an Routing- und Switching-Kapazität und weiter eine passive Backplane, volle Redundanz beim Management und bei der Stromversorgung.

Die Software und die System-Management-Features reduzieren die Komplexität und bieten Layer 2 bis 4-Services für Edge- und Core-Implementierungen. Jedes GBit-Kupfer-Blade kann der Administrator mit PoE+- oder UPOE (Universal Power over Ethernet)-Tochterkarten bestücken. Die Serie eignet sich demnach besonders für den Einsatz am Aggregation- und Access-Layer beispielsweise in Campus- oder Filialnetzen von KMUs. Für Anwendungen, die eine robuste und stabile GBit-Konnektivität zum Desktop oder 10 GBit/s für virtuelle Server und Storage benötigen, stellt die M6100-Serie die derzeit höchste erhältliche Geschwindigkeit an der Backplane des Switches dar und bietet ununterbrochenen Hitless-Fail-over-Schutz für ständige Verfügbarkeit.

An

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Setup eines Kubernetes-Clusters mit Kops

Vor allem für Testinstallationen von Kubernetes gibt es einige Lösungen wie Kubeadm und Minikube. Für das Setup eines Kubernetes-Clusters in Cloud-Umgebungen hat sich Kops als Mittel der Wahl bewährt. Wir beschreiben seine Fähigkeiten und geben eine Anleitung für den praktischen Einsatz. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Container

Wie setzen Sie Container ein?

  • Gar nicht
  • Docker standalone
  • Docker mit Kubernetes
  • Docker mit Swarm
  • Docker mit anderem Management
  • LXC/LXD
  • Rocket
  • CRI-O auf Kubernetes
  • Container auf vSphere
  • Andere (siehe Kommentare auf der Ergebnisseite)

Google+

Ausgabe /2018

Microsite