Im Test: Synology DiskStation Manager 5.2

Multi-Talent

Mit dem DiskStation Manager 5.2 stellt Synology eine neue Version des Betriebssystems für seine NAS-Systeme vor. Die Software spricht mit einfacher Bedienbarkeit längst nicht nur Heimanwender an, sondern positioniert sich zunehmend auch im Unternehmensumfeld. Cloud-Dienste und Apps erleichtern Endanwendern den Zugriff auf Informationen. Hochverfügbarkeit, Link Aggregation und Virtualisierung sollen den Admin erfreuen. IT-Administrator hat sich das System genauer angesehen.
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Synology bietet eine breite Palette an Storage-Hardware vom Einsteiger-Modell für Privatanwender mit einem Festplatten-Einschub bis hin zum 19 Zoll Rack-Server für große Unternehmen. Allen Systemen gemeinsam ist das einheitliche Betriebssystem DiskStation Manager (DSM), das nun in der neuesten Version 5.2 vorliegt und besonders für Unternehmen interessante Funktionen mitbringt.

Der neue DSM läuft auf allen aktuellen DiskStation- und RackStation-Modellen. Der Hersteller versucht nach eigenen Angaben, auch ältere Modelle solange wie möglich zu unterstützen, sodass die neue Version auf Hardware ab Baujahr 2010 laufen soll. Funktionen, die sich an professionelle Anwender richten, unterstützen in der Regel die NAS-Systeme, die für Büros, Arbeitsgruppen und Unternehmen gedacht sind. Das sind Modelle, deren Typenbezeichnung auf "+", "xs" oder "xs+" endet.

Beim genauen Blick auf einzelne Funktionen hilft ein Online-Vergleich, den Überblick zu behalten [1]. Hochverfügbarkeit und Link Aggregation beherrschen alle Geräte mit mindestens zwei Netzwerk-Ports, also die aktuellen "+", "xs" oder "xs+" Modelle sowie auch die relativ jungen Typen DS1515 und RS815 ohne "+" im Namen. Die Container-Virtualisierung Docker setzt eine x86_64 CPU voraus [2].

Eingesetzte Test-Systeme

Für den Test standen uns zwei DiskStations DS713+ mit jeweils zwei 6 TByte Festplatten zur Verfügung. Mit jeweils einem eSATA-Port, zwei USB 3.0-Schnittstellen und zwei LAN-Ports waren die Boxen bestens gerüstet, um auch Funktionen wie NIC-Bonding oder Hochverfügbarkeit auszuprobieren.

Die Einbaurahmen für die Festplatten lassen sich mittels Hebel ohne Werkzeug entnehmen und per Schlüssel gegen unbefugte Entnahme sichern. Nur zum Befestigen der Festplatten im Rahmen ist ein Schraubendreher nötig. Die dazu nötigen Schrauben sind im

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